Kurzeinblicke: Chroniken der Unterwelt – City of Bones

Cassandra Clare – Chroniken der Unterwelt – City of Bones

„Schlag das Buch, das du gerade liest, auf irgendeiner Seite auf und zitiere die ersten 5 Sätze. Sollte dies starke Spoiler enthalten, nimm eine andere Seite. Wenn du nicht vorrausblättern möchtest, bzw nicht auf die Gefahr eingehen willst dich selbst zu spoilern, nimm die Seite auf der du gerade bist.“ 

»Bruder Jeremiah hatte offenbar nur in ihrem Kopf gesprochen. Sie schaute zum Tisch, auf die lange Reihe der stummen Gestalten in ihren schweren Roben. Der Boden des Platzes zeigte ein Schachbrettmuster aus goldener Bronze und einem dunklen Rot. Direkt vor dem Tisch befand sich ein großes Quadrat aus schwarzem Marmor, verziert mit einem parabelförmigen Muster aus silbernen Sternen.
Clary trat in die Mitte des schwarzen Quadrats, als trete sie vor ein Erschießungskommando.«

Kurzrezension: Geisterjäger John Sinclair – Engelsgesicht

Jason Dark – Geisterjäger John Sinclair – Engelsgesicht

engelsgesicht

Aufgrund der Aufgaben-Challenge habe ich dieses Buch gelesen da es (zumindest glaube ich das) am längsten auf meinem SuB liegt.
Woher ich es habe weiß ich schon gar nicht mehr so genau, aber scheinbar hat das auch einen Grund. Auch heute sieht man an Kiosken immer noch John Sinclair Kurzgeschichten in Heftform, daher dachte ich mir kann es ja nciht so schlecht sein, sonst würde es das sicher nicht mehr geben… Naja, für mich gesehen, falsch gedacht.
Die Story ist schnell erzählt – Die Protagonisten Lisa Barton sieht in sich eine „neue“ Elisabeth Bathory, die Blutgräfin aus Ungarn die in jungen Mädchenblut badete um ihre Jugend zu erhalten. Dabei kommen ihr die Polizisten Sinclair und Suko auf die Spur und spüren die Frau, die bereits zwei Leben geopfert hat, auf und retten somit weitere Mädchen vor dem sicheren Tod.
Das Taschenbuch hat übersichtliche 150 Seiten, davon sind aber leider nur die letzten 5 Seiten (wenn überhaupt) wirklich spannend. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin, mal aus der Sicht von Lisa, mal aus der Sicht der Polizisten aber auch aus der Sicht des Pfarrers, deren Tochter sich ebenfalls im Bann von Lisa befindet.
Gruselig fand ich das Buch nicht, eklig dann schon eher – Trotzdem konnte es mich leider ganz und gar nicht überzeugen und somit wird das wohl auch die einzige Sinclair-Geschichte meines Lebens bleiben.

Eckdaten:

 

Kurzrezension: Die wahren und unglaublichen Abenteuer der Hunt-Schwestern

Elisabeth Robinson – Die wahren und unglaublichen Abenteuer der Hunt-Schwestern

In diesem Buch geht es um das Leben der beiden Schwestern Olivia und Maddie, deren Leben aus den Fugen gerät, als bei der kleineren Schwester Maddie Leukämie diagnostiziert wird. Neben der schlimmen Krankheit ihrer Schwester hat Olivia doch auch noch berufliche Probleme und auch in der Liebe läuft es nicht so wie sie es sich wünscht.
Olivia und Maddie Hunt haben mich sehr berührt. Ihre Verbundenheit, die Olivia durch die Krankheit der kleineren Schwester Maddie, erst richtig deutlich wird, zieht sich durch das ganze Buch. Trotzdem ist es nicht überladen, denn auch Olivias Leben geht weiter und als angehende Produzentin ist sie beruflich sehr gefordert. Außerdem ist da ja auch noch ihr Ex-Freund Michael, den sie nicht so ganz loslassen kann und auch ihre beste Freundin Tina, die ihr Glück bereits gefunden hat, kommt nicht zu kurz. Dieses Buch ist in Briefform geschrieben, was das Ganze für mich sehr spannend und besonders gemacht hat. Natürlich erfährt man nur Olivias Sichtweise als Briefschreiberin, dennoch finde ich, dass sie in ihren Briefen alles wunderbar ausdrücken kann. Auch die Abwechslung zwischen ihrer Schwester Maddie, den Eltern und der Krankheit und den Hollywood-Menschen und Stars und Arbeitgebern finde ich gut gelungen – alles kommt zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Das traurige Ende wird durch die Hoffnung und der frohen Lebenslust von Maddie nur noch halb so traurig – Und das der Tod nicht immer das Ende ist scheint dann auch Olivia zu begreifen.

Eckdaten:

Kurzeinblicke: Die wahren und unglaublichen Abenteuer der Hunt-Schwestern

Elisabeth Robinson – Die wahren und unglaublichen Abenteuer der Hunt-Schwestern

„Schlag das Buch, das du gerade liest, auf irgendeiner Seite auf und zitiere die ersten 5 Sätze. Sollte dies starke Spoiler enthalten, nimm eine andere Seite. Wenn du nicht vorrausblättern möchtest, bzw nicht auf die Gefahr eingehen willst dich selbst zu spoilern, nimm die Seite auf der du gerade bist.“

»Du fehlst mir jetzt schon. Ich kann dir gar nicht sagen, wie viel es mir bedeutet, dass du gekommen bist. Du warst der Einzige auf der Welt, das ich mir gewünscht habe, und auf einmal warst du da. Egal, was jetzt passiert, ich danke die dafür, dass du dich als echter Freund erwiesen hast.
Ich habe die Zeit mit dir sehr genossen, trotz allem, was mit Maddie geschieht, und ich glaube, es ist nicht zu naiv von mir zu hoffen, dass wir uns über Weihnachten wieder richtig zusammenraufen können.«

Kurzrezension: Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher – Tote Mädchen lügen nicht

Dieses Buch hab ich an einem Tag gelesen und es hat mir sehr, sehr gut gefallen. Natürlich merkt man schon, dass die Protagonisten sehr jung ist und wenig Lebenserfahrung hatte, denn die Gründe weswegen sie sich letztlich das Leben genommen hat – Naja, da hätte ich schon mit schlimmeren gerechnet. Trotzdem regt das Buch einem zum Nachdenken an, grade auch was den Umgang mit anderen Menschen betrifft. Wie viele kleine Dinge etwas so großes in einem Menschen hervorrufen kann, ohne das man etwas davon bemerkt. Und das auch Erwachsene so etwas nicht stoppen können oder selbst noch dazu beitragen können – Das alles hat mich lange nicht losgelassen. Da bedenkt man doch manchmal das ein oder andere Wort, worüber man sich sonst keine Gedanken gemacht hat.

Ein wirklich sehr gutes Buch, welches ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann. 🙂

Eckdaten:

 

Kurzrezension : Für immer, Dein Dad

Lola Jaye – Für immer, Dein Dad

„Für immer, Dein Dad“, hat mir gut gefallen, ist jetzt aber nicht eins meiner Lieblingsbücher, die ich unbedingt weiterempfehlen würde. Es ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, die aber leider ziemlich oberflächlich und schnell erzählt wird. Es wird nicht viel auf die Entwicklung von Lois eingegangen und außerdem erscheint Lois mir auch ziemlich naiv und leichtsinnig, ein paar mal sogar weltfremd, zu sein. Die Idee finde ich wirklich toll, die Umsetzung davon ist jedoch meiner Meinung nach nicht gelungen. Aherns „PS: Ich liebe Dich“, was von der Idee ja nicht weit weg ist, gefällt mir da um einiges besser. Trotzdem hat es etwas bezauberndes was einem an manchen Stellen die Tränen in die Augen treibt. Insgesamt hat es mich zwar nicht völlig überzeugt, aber es war ein schöne Idee, welche noch etwas weiter hätte reifen sollen.

Eckdaten:

rowohlt_logo_neu