Rezension: Das Tal Season 1.1 – Das Spiel

Es ist dunkel.
Es liegt mitten im Nirgendwo.
Und es birgt ein
schreckliches Geheimnis…

Eckdaten:
Autor: Krystyna Kuhn
Verlag: Arena-Verlag (2010)
Teil einer Reihe? Ja, 1. Teil der 1. Season
Preis: 9.99 €
Broschiert, 298 Seiten


Eine hippe Einweihungsparty im Bootshaus: So feiern die Freshmen ihre Ankunft im Grace-College. Doch dann beobachtet der stille Robert das Unfassbare: Ein Mädchen läuft in tiefer Nacht in den See. Sie wird von einem merkwürdigen Strudel erfasst und ertrinkt. Robert versucht zu helfen – doch er hat keine Chance. Am nächsten Morgen glaubt ihm niemand seine Geschichte, obwohl tatsächlich ein Mädchen spurlos verschwunden ist. Aber Angela kann nicht in den See gelaufen sein. Denn Angela sitzt seit ihrer Geburt im Rollstuhl.

Inhalt:

Erster Satz:
In einer Höhe von knapp zweitausend Metern wurde Julia vom Quietschen der Bremsen aus dem Halbschlaf gerissen.

Im ersten Teil der Tal-Reihe wird die Ankunft von Julia und Robert auf dem Grace-College in den Rocky Mountains in Kanada beschrieben. Es bildet sich schnell eine Clique, mit Julias drei Mitbewohnerinnen Rose, Debbie und Katie und Roberts Mitbewohnern Chris, David und Benjamin. Debbie entpuppt sich schnell als eine „Lästerfreundin“, während Rose und Katie sich eher zurückziehen. Benjamins Fabel ist das Filmen, so dass man ihn nie ohne seine Kamera antrifft. David und Chris sind geheimnisvoll, scheinen einiges über das Grace zu wissen, was sie nicht jedem mitteilen möchten. Als dann die Einladungen zur Einweihungsparty verschickt werden sind alle auf ihre Art und Weise nervös und aufgeregt. Letztlich ist es jedoch Robert der beobachtet wie ein Mädchen in den mysteriösen Lake Mirror springt und versucht sie zu Retten. Als am nächsten Morgen tatsächlich ein Mädchen vermisst wird sind alle schockiert – Denn die vermisste Person kann unmöglich gesprungen sein.
Die acht Mädels und Jungs machen sich auf die Suche nach einer Lösung, finden eine Leiche und erleben einige Überraschungen.

Letzter Satz:
Denn irgendwann kommt das Schicksal zurück und öffnet sie wieder mit voller Wucht.

Rezension:

Das Buch lag schon einige Zeit bei mir auf dem SuB, aber ich hab mich irgendwie nie wirklich dran getraut, ich weiß auch nicht ganz genau wieso. Als ich es dann angefangen hatte, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Das Buch war in zwei Tagen ausgelesen und die anderen Teile der Reihe waren bestellt! 😀
Die 8 Protagonisten der Reihe sind mir sehr sympathisch und ich konnte mich als Leser sehr gut in die Story einfinden und war direkt mitten drin im Grace-College. Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen, was ein flüssiges durchlesen einfach ermöglicht.
Die Story selbst war vielleicht nicht sehr einfallsreich, aber dennoch gut und spannend beschrieben und ein sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe. Das Buch macht Lust auf mehr, so viele Fragen und Dinge sind noch ungeklärt, und ist der Ort wirklich böse, wie Robert es prophezeit? Und überhaupt – Was ist los mit Robert, ist er ein Genie oder steht er kurz vor einem Nervenzusammenbruch? Warum steht der Name von Julias und Roberts Vater auf einem Gedenkstein mitten im Wald im Nirgendwo, obwohl dieser doch ermordet wurde? Welche Geheimnisse verbergen die anderen Freunde?
Das Buch würde ich sofort jedem empfehlen, der Spaß an ein bisschen Verschwörung und Mystery hat, dabei aber auch auf eine spannende Story nicht verzichten möchte.

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