Rezension: Das Tal Season 1.2 – Die Katastrophe

Es ist geheimnisvoll.
Es ist voller Legenden.
Und es lässt sich nicht herausfordern. Von niemanden…

Eckdaten:
Autor: Krystyna Kuhn
Verlag: Arena-Verlag (2010)
Teil einer Reihe? Ja, 2. Teil der 1. Season
Preis: 9.95 €
Broschiert, 308 Seiten

Katie hat nur ein Ziel. Den Gipfel des Ghost zu besteigen, jenes legendären Dreitausenders, der das Tal überragt. Unheimliche Mythen ranken sich um den Berg, seit dort in den Siebzigerjahren eine Gruppe von Jugendlichen verschwunden ist. Doch kaum sind Katie, Julia, David und die anderen unterwegs, gearten die Dinge aus dem Ruder. Was führt der mysteriöse Paul Forster im Schilde, der sich in letzter Sekunde der Gruppe angeschlossen hat? Und was hat der verstörende Fund in der alten Berghütte wirklich zu bedeuten? Als dann auch noch das Wetter verrückt spielt, gerät die Gruppe in Lebensgefahr. Jetzt entscheidet sich, wer Freund und wer Feind ist.

Inhalt:

Erster Satz:
Irgendwo stürzte ein Stein die Felsen hinab, schlug in seinem Fall mehrfach gegen die Wand und das dumpfe Geräusch des Aufpralls wiederholte sich noch lange als Echo, als der Felsbrocken schon längst auf die glatte Oberfläche des Lake Mirror eingeschlagen und innerhalb weniger Sekunden hinab auf den Grund des Gletschersees gesunken war. 

Im zweiten Teil der Tal-Reihe Season 1, geht es um Katie und ihre persönliche Herausforderung den Ghost zu besteigen. Die Geschichte wird dieses Mal aus Julias und Katies Sicht beschrieben, weshalb man als Leser natürlich automatisch mehr von Katie und ihrem Leben erfährt. Es wird deutlich beschrieben warum Katie klettert und warum sie sich dieser Herausforderung stellen möchte. Mit auf Tour kommen Julia, Chris, Benjamin und David. Außerdem ihre Bergführerin Ana und der mysteriöse Paul Forster. Gemeinsam beginnen sie die Tour auf den Ghost, geraten jedoch schnell und häufig in die ein oder andere Schwierigkeit – Zuerst ist da ein Sumpf, dann eine Höhle, dann kommt ein Schneesturm auf und nachdem sie es dann auf den Ghost geschafft haben müssen sie schnellstens wieder umkehren, da sich jemand von ihnen in Lebensgefahr befindet. Auf ihrer Reise, die auch dazu dienen soll etwas über die verschollenen Studenten der Siebziger herauszufinden, finden sie einige Photos, Zettel und – eine Leiche. Sieben Menschen besteigen den Ghost, aber nur sechs Menschen kommen wieder zurück – Einer verschwindet spurlos – Und das einzige was den anderen bleibt ist der Name und der Pass des Toten, dessen Name identisch ist…

Letzter Satz:
»Ach du Scheiße! Ich glaube, ich bin im falschen Film. Paul Forster! Dieser Pass gehört Paul Forster.«

Rezension:

Der zweite Teil der Tal-Reihe hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste, was vermutlich an der Thematik lag. Klettern ist jetzt nicht unbedingt eins der Themen die mich interessieren und daher wurde ich mit Kathie auch nicht ganz warm. Trotzdem gefällt mir die Story rundherum sehr gut und es war mindestens genauso spannend wie der erste Band. Besonders die Geschichte um Paul Forster und die später gefundene Leiche eines Paul Forster haben dem ganzen einen gewissen Kick gegeben. Auch hier werden wieder mehr Fragen gestellt als beantwortet – Denn plötzlich erkennt auch Kathie, wie Julia schon in Band 1, das ein Elternteil bereits damals auf dem Grace waren – Und auch sie den Ghost bestiegen hat. Die Geschichte, dass es keine Überlebenden gegeben hat stimmt nun also schon zum zweiten Mal nicht und es stellt sich immer mehr die Frage was genau passiert ist und was das College und das Tal zu verbergen haben.
Julia hat bei mir in diesem Teil einige Sympathie-Punkte verloren. Ihre Naivität Chris gegenüber war zeitweise unerträglich – Selbst als er sie in Stich lässt und riskiert das sie stirbt, sieht Julia nicht ein, was Chris für ein Mensch ist. Die Rivalität zwischen David und Chris die in diesem Band auch einen kleinen Teil einnimmt, lässt sie scheinbar auch ziemlich kalt, bis auf ihren Wutausbruch passiert da nicht viel und auch in den Passagen, in der die Story aus ihrer Sichtweise erzählt wird, erfährt man nicht viel. Sehr, sehr schade.

Insgesamt gibt es aber immer noch 4 Sterne, denn die Spannung konnte wie im ersten Band gehalten werden und hat Lust auf mehr gemacht!

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