Kurzeinblicke: Bernie & Chet

Spencer Quinn – Bernie & Chet

„Schlag das Buch, das du gerade liest, auf irgendeiner Seite auf und zitiere die ersten 5 Sätze. Sollte dies starke Spoiler enthalten, nimm eine andere Seite. Wenn du nicht vorrausblättern möchtest, bzw nicht auf die Gefahr eingehen willst dich selbst zu spoilern, nimm die Seite auf der du gerade bist.“

Ich drehte mich zu dem Käfig auf der anderen Seite, der Dackelseite, aber der Dackel war nicht mehr da. Stattdessen lief dort jetzt ein Mischling, ungefähr meine Größe, auf und ab. Er sah mich und ging sofort auf mich los, ohne eine Sekunde zu zögern. Vielleicht hatte er den Zaun nicht bemerkt. Er wurde zurückgeworfen, landete auf der Seite, rappelte sich mit einer merkwürdigen Verrenkung wieder hoch und starrte mich sabbernd an.

Rezension: Das Tal Season 1.4 – Die Prophezeiung

Eine Spur in die Vergangenheit.
Eine Gefahr, die niemand fassen kann.
Und ein Wettlauf um Leben und Tod…

Eckdaten:
Autor: Krystyna Kuhn
Verlag: Arena-Verlag (2011)
Teil einer Reihe? Ja, 4. Teil der 1. Season
Preis: 9.99 €
Broschiert, 269 Seiten

Es ist Prüfungszeit am Grace College – und ausgerechnet jetzt verschwindet Bet, für drei lange Tage. Als er ins College zurückkehrt, ist er kaum wiederzuerkennen. Was immer ihn auf diesen Horrortrip gebracht hat, jetzt schwebt er in Lebensgefahr. Hat Ben etwas über die Vergangenheit des Tals herausgefunden, was ihm nun gefährlich wird?
Die einzige Möglichkeit, sein Leben zu retten und das Geheimnis endgültig zu lüften, ist, Benjamins Spur zu folgen. Katie, Robert und David machen sich auf den Weg in die Berge und ahnen nicht, was für ein unfassbarer Fund sie erwartet.

Inhalt:

Erster Satz:
Grace Dossier
Brief von Mark de Vincenz an Professor Bishop
Professor Bishop,
schon viele Male habe ich diesen Brief formuliert, wenn auch nie mit dem festen Willen, ihn abzuschicken.

Nachdem Benjamin ins Krankenhaus eingeliefert wurde begeben sich Robert, David und Katie auf die Suche nach dem, was Benjamin ins Koma versetzt hat. Dabei finden sie nicht nur des Rätsels Lösung sondern entdecken ein Geheimnis, dass seit vielen Jahren verborgen liegt. Auf ihrem Weg in die Abgründe des Tals geschehen unheimliche Dinge und David wird verletzt – Und wie sich herausstellt ist es nicht nur ein Kratzer…

Letzter Satz:
»Mein Name ist Timothy. Timothy Yellad. Und ich bin auf der Suche nach dem Mörder meines Urgroßvaters.«

Rezension:

Der vierte Teil der Tal-Reihe hat mir sehr, sehr gut gefallen. Anders, als in den anderen Büchern, gibt es  keine wechselnde Perspektive und somit keine wirklichen Nebenhandlungen – Trotzdem ist das Buch spannend wie seine Vorgänger. Unsere Protagonisten ist Katie, wie auch schon in Band 2. Sie erzählt aus ihrem Leben und beschreibt die Geschehnisse relativ gefühllos, anders als es bei Julia immer war. In Band 2 hat mir Katies Perspektive nicht so sehr gefallen, weil da alles sehr auf ihr Hobby das Klettern abgerichtet war. Das war in diesem Band nicht so. Natürlich bleibt Katies Charakter gleich, sie liebt das Klettern und die Freiheit und das Gefühl wenn sie einen Berg erfolgreich bestiegen hat – Jedoch steht das hier nicht im Vordergrund – Das Ganze hat mich Katie näher gebracht.

Auch das wiederauftauchen des mysteriösen „Robert Forster“ aus Band 2 gibt der 1. Season einen spannenden Abschluss und Cliffhanger, den einen sofort weiterlesen lassen möchte.

Was mir auch sehr, sehr gut gefallen hat war die Tatsache das Robert endlich einmal mehr Aufmerksam geschenkt bekommen hat. Roberts Charakter finde ich unglaublich interessant und spannend und hoffe in Season 2 darüber noch mehr zu erfahren. Alles in Allem hat die 1. Season einen gelungenen Abschluss hingelegt, den einen Lust auf mehr macht – Ich bin sehr gespannt wie sich am  Ende (hoffentlich) alles aufklären wird und ob die Geheimnisse rund ums Tal komplett gelüftet werden.

Sehr empfehlenswert!

5 sterne

Kurzrezension: Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater – Nach dem Sommer 

„Nach dem Sommer“ ist ja schon ein alter Hut, daher nur eine kleine Kurzrezension. 🙂

Lange lag’s bei mir rum und dann hab ich mich doch mal dazu aufgerafft es zu lesen. Es ist generell mein erstes Fantasy-Buch welches von Wölfen/Werwölfen handelt, daher war ich da auch vollkommen unvoreingenommen. Passiert ja auch nicht so oft. Die Geschichte ist für mich daher vollkommen neu, was natürlich auch einen gewissen Reiz ausgemacht hat es endlich einmal zu lesen. Die Geschichte von Grace und Sam ist schön geschrieben, der Schreibstil von Stiefvater gefällt mir wirklich richtig gut – Auch der Perspektivenwechsel zwischen Grace und Sam war immer ganz schön und abwechslungsreich. Die Welt der Mercy-Wölfe wird in einigen Passagen schön beschrieben und ich konnte mich auch sehr gut in die Geschichte einfinden. Es war nicht zu überladen und auch die Liebesgeschichte zwischen Grace und Sam war nicht zu viel und nicht zu wenig. Alles in Allem war es ein sehr abwechslungsreiches Buch bei dem jedes Kapitel etwas Neues gebracht hat – War es in den einem noch romantisch und herzergreifend, war das nächste Kapitel plötzlich unerwartet spannend. Gerade diese Abwechslung hat das Buch für mich sehr interessant und lesenswert gemacht. Die Charaktere sind in dem ersten Teil noch nicht ganz so gut durchschaubar und etwas oberflächlich beschrieben (gerade die Nebenfiguren die irgendwie wohl wichtig erscheinen kommen viel zu kurz weg), ich hab jedoch die Hoffnung das sich das in den zwei Folgebänden noch relativiert und man eine schöne, abgeschlossene und in sich geschlossene Geschichte erhält. 🙂

Eckdaten:

Trailershow

Ein paar Trailer von Serien die ich gerne mag und durchaus empfehlen kann 🙂 ~Zufalls-Reihenfolge~

One Tree Hill

Dawson’s Creek

Gilmore Girls

Vampire Diaries (eher nicht so spannend :D)

Grey’s Anatomy

How I Met Your Mother

Srubs

Charmed – Zauberhafte Hexen

Sherlock Holmes

Türkisch für Anfänger

Buffy

Doctor’s Diary

Eine himmlische Familie

Sex And The City

Desperate Housewives

Supernatural

Psych

Dr. House

O.C. California

Game Of Thrones

The Tudors

The Big Bang Theory

Two And A Half Men (alt und neu)

*Ewig langer Post Ende*

Rezension: Starters

Autor: Lissa Price
Originaltitel: Starters
Verlag: ivi (2012)
Teil einer Reihe?: Ja, 1. Teil
Preis: 15.99 €
Gebundene Ausgabe, 400 Seiten

Kurzeinblick

Deine Zukunft gehört dir…doch dein Körper gehört uns!
1. Vorsicht! Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.
2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzen.
3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.

Inhalt:

Erster Satz:
Enders machten mir Angst.

Callie, ihr kleiner Bruder Tyler und ihr Freund Michael leben in einem L.A. von morgen – Es existieren nur noch junge Menschen, Starters, und alte Menschen, Enders. Durch einen Sporenkrieg sind alle Menschen mittleren Alters gestorben – Denn sie haben keine lebensrettende Impfung bekommen. Das System stürzte zusammen. Kinder verloren ihre Eltern – Haben sie keine Großeltern, so wie Callie und Tyler müssen sie auf der Straße leben, immer in Gefahr von den Marshals gefangen zu werden und in ein Heim gebracht zu werden – Eine Aussicht, die noch schlimmer als das Leben auf der Straße ist.

Doch dann scheint Callie eine Lösung gefunden zu haben um an Geld zu kommen. Sie geht zur Body Bank – Vermietet ihren Körper an reiche Enders, die dadurch noch einmal jung sein können. Am Ende von drei Einsätzen soll Callie so viel Geld bekommen, dass sie und Tyler zusammen ein Haus mieten können. Doch bei ihrem letzten Einsatz läuft etwas gewaltig schief – Denn plötzlich kann sie mit ihrer Mieterin Helena kommunizieren – Und nicht nur das: Helena hat sich in den Kopf gesetzt zu morden. Callie kann das nicht zu lassen, bis sie merkt, dass die „verrückte“, alte Dame mit ihren Anschuldigungen gegenüber der Regierung vielleicht gar nicht so unrecht hat – Und es beginnt ein Kampf gegen die Body Bank, gegen die Regierung und für Tyler – Der entführt wurde.

Letzter Satz:
Blake nahm meine Hand im gleichen Augenblick, als die Abrissbirne auf die Spiegelfassade der Body Bank traf.

Rezension:

Starters ist eine sehr spannende Dystopie, die mich begeistert und nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte von Callie und ihrem Bruder, die alles verlieren und sich auf der Straße durchkämpfen müssen hat mich berührt und gleichzeitig wütend gemacht. Wütend auf diese Enders, die meinen Kinder und Jugendliche verwahrlosen lassen zu können, während sie selbst in Geld schwimmen. Immer wieder werden auch kurze Erinnerungen aus dem früheren Leben von Callie und Tyler beschrieben, die das Ganze noch dramatischer machen. 

Die Handlungen des Buches gliedern sich dabei in zwei wesentliche Stränge. Zum einen ist da der Hauptstrang, in dem Callie versucht die Body Bank zu überführen und den Chef „Old Man“ zu fangen. Dieser Story ist natürlich der rote Faden in dem Buch. Doch der Nebenstrang, wie Helena überhaupt zur Body Bank kommt und wie sie das alles raus gefunden hat, spielt ebenfalls noch eine Rolle – Und ich hoffe das im zweiten Teil gerade darauf noch mehr eingegangen wird! 

Das Buch hat mich überrascht, positiv überrascht – Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so gut finden werde und ich kann es jedem weiterempfehlen. 🙂

Rezension: Chroniken der Unterwelt – City of Bones

Autor: Cassandra Clare
Originaltitel: City of Bones: Mortal Instruments
Verlag: Arena Verlag (2008)
Teil einer Reihe?: Ja, 1. Teil
Preis: 17.95 €
Gebundene Ausgabe, 512 Seiten

Kurzeinblick

Gut aussehend, düster und sexy, das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos, so fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird, denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Inhalt:

Erster Satz:
„Du willst mich wohl verarschen“, sagte der Türsteher und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust.  

Als Clarys Mutter entführt wird, wird auch Clary in eine Welt entführt, von der sie nicht wusste, dass sie existiert und dass sie selbst ein Teil davon ist. Sie trifft auf Jace, einen Schattenjäger, welcher Dämonen jagt und tötet. Sie selbst stellt fest, dass ihr Leben wie sie es bis jetzt kannte eine Lüge war und ihre Mutter und ihr Vater-Ersatz sie ein Leben lang belogen haben. Oder haben sie sie doch nur beschützt? Was auch immer es war, spielt nun keine Rolle mehr, denn Clary muss in ein neues, gefahrvolles Leben treten um ihre Mutter zu retten und um die Menschheit zu schützen. Dabei steht ihr Jace zur Seite – Der gutaussehende Schattenjäger löst in ihr ein Gefühl aus, welches sie nicht richtig einzuschätzen weiß. Soll sie sich auf ihn einlassen? Gemeinsam erleben sie gefährliche und spannende Abenteuer und am Ende lässt ein langgehütetes Geheimnis beide ihre Welt mit anderen Augen sehen.

Letzter Satz:
Doch dieses Mal ließ Clary die Augen weit geöffnet, damit sie alles sehen konnte.

Rezension:

City of Bones war ja auch eins der gehypten Bücher in der Blogger/Youtuber-Welt und als ich dann die Möglichkeit hatte es mir bei einer Bekannte zu leihen, habe ich diese auch genutzt und das Buch auch ziemlich schnell gelesen. 

Die Charaktere mochte ich sehr und gerade mit der Protagonistin Clary konnte ich mich gut anfreunden. Ihre innere Zerrissenheit wegen ihrem besten Freund Simon, der sich in sie verliebt hat und Jace, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Ihr Leben, welches sie selbst so anders sieht als alle anderen und gar nicht bemerkt wie toll es und sie selbst sind. Das alles hat sie für mich unglaublich sympatisch gemacht.

Die Story hat mich ein wenig an Harry Potter erinnert – Ein böser Junge der die Idee hat alle, die nicht so sind wie er, umzubringen – Mh, ja gut. Zuerst war ich wirklich sehr, sehr enttäuscht, dass die Potter-Idee so „benutzt“ wurde – Im Laufe des Buches hat sich das jedoch geändert. Vor allem, da man am Ende gar nicht mehr genau weiß, was nun Wahrheit und was Lüge ist. Allein aus diesem Grund werde ich die Fortsetzungen lesen.

Das Buch konnte mich zwar begeistern, jedoch hat es mich nicht so gepackt wie ich es mir gewünscht hätte. Einige Male Zerrissenheit die Handlung so vor sich hin und war nicht ganz so ergreifend wie sie vielleicht sein sollte. Die Idee und Umsetzung haben mir jedoch gut gefallen und auch die anderen Teile werde ich, wie gesagt, bei Gelegenheit noch lesen – Es ist jetzt jedoch nicht so der Drang da es jetzt, sofort, auf der Stelle, haben und lesen zu müssen.