Kurzrezension: Der Seelenbrecher

Sebastian Fitzek – Der Seelenbrecher 

Mein erster Fitzek-Roman hat sich spontan durch die Aufgabenchallenge in meinen Lesemonat geschlichen und ich bin froh diesen Autor nun auch für mich entdeckt zu haben.
Das Buch beginnt mit der Einführung in eine Patientenakte; allgemein ist sie der Hauptbestandteil des Buches. Der Leser wird mit in die Rolle der Teilnehmer eines medizinischen Experiments versetzt. Er liest diese medizinische Akte und erhält ab und zu die Eindrücke der anderen Teilnehmer, die jedoch letztendlich keine große Rolle spielen.
Das Buch ist in einer einfachen Sprache verfasst, der Lesefluss wird durch nichts gestört. Einzig die medizinischen Einwürfe sind für Nicht-Kenner dieses Gebietes etwas verwirrend. Das Buch hatte ich innerhalb von 2/3 Tagen durchgelesen, nicht nur weil es einfach geschrieben, sondern auch weil es unglaublich spannend war.
Zu Beginn des Berichts lernen wir den Protagonisten Caspar kennen. Er ist in einer Klinik und hat sein Gedächtnis verloren; nur Schritt für Schritt erinnert er sich an seine Vergangenheit und an sich selbst. Gleichzeitig erfahren wir das in der Stadt ein Serienmörder seine Untaten treibt – Der Seelenbrecher, der seinen Opfern keine körperliche Verletzungen zufügt, sondern ihr Inneres zerstört und sie in einen Zustand versetzt in dem sie nicht lange überleben können. Das Schicksal nimmt seinen Lauf als dieser in der Klinik auftaucht und die Besatzung sich selbst einschließt im Glauben der Serienmörder sei geflohen. Damit beginnt eine Hetzjagd im Inneren der Klinik, in der die Patienten und Angestellten nicht nur versuchen zu überleben sondern auch das Leben einer ihrer Freunde zu retten in dem sie die Rätsel vom Seelenbrecher versuchen zu lösen. Unser Protagonist Caspar spielt dabei natürlich eine Schlüsselrolle, denn durch seine plötzlich wieder auftauchende Erinnerungen weiß er mehr als es den anderen gefällt – Und somit wird er selbst zu einem Verdächtigen…

Am Ende des Buches kommt es dann zu einer überraschenden Wendung mit der ich niemals gerechnet hätte, die mir jedoch sehr, sehr gut gefallen hat. Gut gefallen haben mir auch die medizinischen Einlagen und Beschreibungen und letztendlich auch die Erklärung wie es der Seelenbrecher schafft seine Opfer in einen solchen Zustand zu versetzen. Fitzek hat am Ende des Buches außerdem ein paar medizinische Quellen genannt, die er selbst verwendet hat – Das Thema in diesem Buch ist hochinteressant und das man einfach alles mit einem Menschen machen kann wenn man nur weiß wie ist schon gruselig genug. Doch machen grade solche Tatsachenberichte diese Bücher für mich so angst einflößend – Es ist nichts aus dem Finger gesogenes – Es ist Realität und es kann immer und überall passieren oder vielleicht passiert es grade jetzt irgendwo auf der Welt.

Für alle Fans von Thrillern, medizinischer Ethik und Rätselfreunden – Mehr als empfehlenswert! Habe mir alle Fitzek-Bände nun bestellt und freue mich schon darauf diese zu lesen! 🙂

Eckdaten:

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