Kurzrezension: Splitter

Sebastian Fitzek – Splitter

Nachdem ich den „Seelenbrecher“ gelesen habe konnte ich nicht widerstehen und habe mir die anderen Fitzek’s bestellt. „Splitter“ war dann meine Wahl, weil er nach dem Seelenbrecher spielt.
Auch der Folgeband, der keine Fortsetzung darstellt, jedoch trotzdem Figuren aus dem Seelenbrecher beheimatet, konnte mich begeistern. Auch die beiläufige Erwähnung des Nachfolgers „Der Augensammler“ fand bei mir gutes gefallen – Ich bin gespannt ob die Bücher letztlich alle irgendwie miteinander verbunden sind.
Splitter ist ein Psychothriller ohne Vergleich. Wir begegnen hier einen jungen Mann, der nicht mehr weiß ob seine Erinnerungen echt oder unecht sind – Ob er existiert, ob sein Leben existiert oder sich alles nur in seinem Kopf abspielt. Seine Frau, bei einem Unfall verstorben, steht plötzlich wieder vor ihm. Seine Wohnung, die er bezogen hat, kann er nicht mehr betreten – Und dann plötzlich taucht sein Schwiegervater auf und alles ist wieder normal. Seine Frau tot, die Wohnung die seine. Einzige Erklärung für den Leser und auch für Marc selbst: Die Bleibtreu-Klinik und das MME-Experiment: Memory-Experiment – Lernen zu vergessen. Wie auch schon beim Seelenbrecher löste bei mir der Gedanke „es ist nicht unrealistisch“ eine Gänsehaut aus, während ich das Buch las.
Neben dieser Hauptgeschichte, gibt es auch noch eine Nebengeschichte mit Benny, dem Bruder des Protagonisten, der eine seltene Erkrankung hat: Sieht er einen Menschen leiden, leidet er in all seiner Form mit und das verursacht ihn höllische, emotinoale Schmerzen. Das Ausnutzend gerät er in die Machenschaften einer dubiosen Türsteherszene, die ihm weitaus mehr in die Mangel nimmt, als er es sich vorstellt.

Das Ende des Thrillers ist überraschend und unberechenbar. Fitzek gelingt es wieder einmal das Unmögliche möglich zu machen und konnte mich erneut fesseln. Auch dieses Buch kann ich jedem Freund des Wahns weiterempfehlen.

5 sterne

Eckdaten:

droemer knaur

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