Projekt: Tolstoi

Lange, lange steht es schon in meinem Regal. Lange, lange hatte ich mir schon vorgenommen es zu lesen. Von welchem Buch spreche ich? Nun schwer zu erraten ist es nicht, hat Leo Tolstoi im Grunde nur zwei „große Werke“: Neben Krieg und Frieden, gehört Anna Karenina zu den bekanntesten Tolstoi Büchern.
Und genau von diesem Buch spreche ich: Anna Karenina. 1005 Seiten feinste Russenmentalität. (Zumindest gehe ich davon aus.)
Nachdem ich in der Schule bereits Dostojewski’s „Die Brüder Karamasow“ gelesen habe komme ich nun mal nicht drum herum irgendwann auch mal den „anderen großen Russen“ zu lesen. Ich bin jedoch zwiegespalten: Dostojewski hat mir gut gefallen, daher hoffe ich das es bei Tolstoi ebenfalls so sein wird. Damals in der Schule hatten wir jedoch die Wahl: Effi Briest oder Anna Karenina – Das legt für mich die Vermutung Nahe das das Thema in beiden Büchern im großen und ganzen recht ähnlich ist. Leider konnte ich Effi Briest so gar nichts abgewinnen… Wirklich GAR NICHTS.
Ich möchte mir jedoch nicht erst die neue Verfilmung ansehen bevor ich nicht das Buch gelesen habe. Da ich aber glaube, dass ich es nicht schaffe dieses Buch am Stück zu lesen, ohne danach erst einmal mindestens ein Jahr nichts mehr zu lesen, habe ich mir vorgenommen jeden Tag nur ein, zwei Kapitel zu lesen. Diese sind nicht sonderlich lang und wenn es gefällt wird es vermutlich auch schneller gelesen. 🙂
Beginnen möchte ich am 1. März mit meinem kleinen Projekt, und je nachdem wie es läuft gibt es alle 1, 2 Wochen ein kleines Update und ein paar Eindrücke meinerseits. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr das Buch gelesen? Möchtet ihr es gerne lesen? Und wenn ihr es bereits gelesen habt, wie hat es euch gefallen?

Buchgeflüster: Divergent

Eine kleine neue Rubrik auf meinem Blog soll das Buchgeflüster werden. Hier werde ich keine vollständigen Rezensionen posten, sondern kurz und knapp festhalten was ich zu sagen habe. Vermutlich werden die Beiträge daher Spoiler enthalten (ACHTUNG CHRISSIE!), ihr seid gewarnt.

Wie unschwer an der Überschrift zu erkennen, möchte ich kurz etwas zu Divergent von Veronica Roth loswerden.
Divergent_hq Besser spät als nie – Auch ich habe es dieses Jahr geschafft den ersten Band der gehypten Dystopie zu lesen. Zwar hatte ich das Buch schon seit letztem Jahr zu Hause stehen, kam aber irgendwie nicht dazu es zu lesen, zum einen Teil weil mir nicht danach war auf Englisch zu lesen, zum anderen weil ich warten wollte bis es zur Vollendung der Trilogie nicht mehr ganz so lang dauert, falls es mir doch so gefiele. Wie auch immer, ich hab begonnen es zu lesen und war gleich verwirrt – Ich dachte Tris wäre eine „Unbestimmte“, die nicht wüsste welcher Fraktion sie sich anschließen solle?! Nun gut, nachdem sich das dann geklärt hatte und sie sich den Dauntless (ich mag die deutschen Namen nicht) anschloss, wurde es erst einmal ziemlich „ruhig“. Roth beschreibt Tris Leben in der neuen Fraktion, wie sie sich fühlt, langsam verändert. Ich will nicht sagen, dass es langweilig war, denn im Gegenteil – Das Buch ist ein echter Pageturner! Jedoch kam ich nicht von den Gedanken ab, dass in diesem Teil die Geschichte einfach so vor sich hin plätschert. Allerdings weiß Roth auch wie sie diese hinplätschernde Atmosphäre unterbrechen kann – Sei es ein ungeplanter Ausflug der Dauntless-„Eingeborenen“ oder eine Messerattacke auf den Erstplatzierten im Ranking. Besonders toll fand ich ebenfalls, als Tris herausfindet, dass ihre Mutter früher einmal eine Dauntless war. Schade, dass sie stirbt und man so, denke ich zumindest, nicht erfährt, wieso sie die Fraktion gewechselt hat. Obwohl ich folgende Theorie habe: Als Unbestimmte lebt sie in der Dauntless-Fraktion gefährlich, wie wir in diesem Band herausfinden – Ein Wechsel zur ruhigen und friedlichen Abnegation-Fraktion rettet ihr vielleicht so das Leben. Für mich stellt sich jedoch die Frage: Wer hat Tris Mutter gedeckt? Denn bei ihrem Bestimmungs-Test muss ihr Tester gewusste haben was Tris‘ Mutter ist.
Auch toll fand ich die Liebesgeschichte zwischen Tris und Four, die jedoch eher im Hintergrund spielt. Ab und zu ein paar romantische Gesten und Sätze, jedoch nichts Übertriebenes. Das Four ebenfalls ein Unbestimmter ist lässt am Ende ein wenig das Feeling von „Wir zu zweit gegen den Rest der Welt“ aufkommen – Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.
rezension-die-bestimmung-veronica-roth-L-yzLaFn Was ich gar nicht leiden konnte war das Ende. Warum mutiert Tris denn plötzlich zur Superwoman??!?! Sie wurde angeschossen, aber das macht ihr nichts, denn am nächsten Tag kann sie bereits wieder auf und von Zügen springen und sie schafft es auch nebenbei ihren Erzrivalen Peter von sich zu überzeugen und ihn zu bedrohen. Außerdem empfand ich es als unrealistisch, dass Four, nachdem Tris in die Computerzentrale gestürzt kam, sie nicht sofort umbringt, sondern zögert, obwohl er sie eigentlich als seinen Feind sieht. Das Ende konnte mich leider gar nicht überzeugen, ich fand es übertrieben und es kam mir so vor als müsste man nun ans Ende noch ganz viel Story und Action packen, damit man einen „tollen“ Übergang zum nächsten Band hat. Das hätte nicht sein müssen.
Trotzdessen habe ich bereits Band 2 bei mir stehen und werde ihn bald lesen um zu erfahren wie es weitergeht. Denn die Charaktere und die Idee an sich finde ich gar nicht mal schlecht. Obwohl die Dystopienwelt von Panem, meiner Meinung nach noch ein Ticken schlimmer ist. Aber wir werden sehen was die Fortsetzungen beider Trilogien noch so mit sich bringen.
Das Buch hat von mir 4 Sterne bekommen, denn ich denke und hoffe, dass es besser weitergeht.

Sebastian Fitzek – Die Therapie

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Zitat

Inhalt:

Erster Satz:
„Als die halbe Stunde verstrichen war, wusste er, dass er seine Tochter nie wiedersehen würde.“

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird … (www.amazon.de)

Letzter Satz:
„Er hatte es ihrem Vater versprochen.“

Meine Meinung:

fitzekDie-Therapie

Fitzek’s Debüt-Roman wurde nun auch endlich von mir gelesen, und wie schon bei den vorangegangen Werken „Der Seelenbrecher“ und „Splitter“ konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.
In diesem Erstlingswerk geht es um die Schizophrenie. Wir lernen den Protagonisten Viktor Larenz kennen, der auf der Suche nach seiner Tochter ist. Als diese bereits 4 Jahre verschollen ist zieht Viktor sich auf eine Insel zurück, um mittels eines Interviews das Geschehene zu verarbeiten. Plötzlich wacht er jedoch gefesselt an einer Liege in einem Krankenhaus auf – Was stimmt nicht mit dem Psychiater Larenz? Und wer ist die geheimnisvolle Anna Spiegel, die ihm in seinem Haus aufsucht, um ihn von ihrer Schizophrenie zu berichten?
Ich finde es immer sehr schwer einen Fitzek zu rezensieren ohne zu viel vorwegzunehmen und zu verraten. Trotzdem möchte ich gerne auf ein paar Einzelheiten eingehen, somit sollte das nun als Spoiler-Warnung reichen.
Therapy
Gleich nachdem klar wird das Larenz in einer Psychiatrie an einer Liege gefesselt aufwacht kam der Verdacht auf, dass er selbst natürlich an Schizophrenie leidet. Er beginnt seinem vertrauten Arzt seine Geschichte zu erzählen und diese Geschichte bildet das Gerüst des Buches. Er beschreibt wie er auf Anna Spiegel trifft, die er gar nicht behandeln möchte – Die sich aber dann einfach eine Sitzung erschleicht. Sie berichtet von ihrer Schizophrenie, welche sich dahingehend äußert, dass ihre Romanfiguren nachdem sie sie erschaffen hat lebendig werden. Außerdem berichtet sie auch von den Anfängen ihrer Krankheit – Als ihr Vater starb, prügelte sie den zugelaufenen Hund tot – Wie sich für sie viele Jahre später herausstellte, existierte dieser Hund jedoch nie. Larenz Aufmerksamkeit wird jedoch erst geweckt als Spiegel von ihrem letzten Buch berichtet – Ein junges Mädchen, welches an einer Krankheit litt die niemand herausfinden konnte. Die Parallelen zu seiner Tochter scheinen zu groß und unübersehbar, so dass Larenz sie weiterempfängt. Außerdem stellt er Nachforschungen über sie an und ignoriert die Warnung die ihm der Bürgermeister über Spiegel zukommen lässt.
Spiegels Geschichte wird immer unheimlicher, die Parallelen wie sie in Larenz echtem Leben plötzlich auftauchen werfen den Leser zunächst in ein Loch der Verwirrung. Das große Geheimnis, was mit Larenz Tochter passiert ist findet seinen Höhepunkt in der Aussage eines Psychiaters, der Spiegel betreut hat: Sie leidet nicht an Schizophrenie, redet sich dies jedoch ein um ihre Taten besser verarbeiten zu können. Larenz weiß nun, dass Spiegels Geschichte Realität ist und, dass die Dinge, die sie über seine Tochter erzählt hat wahr sind.
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Die Geschichte nimmt ihren Lauf und das Ende hat sich gewaschen. Plötzlich existiert Spiegel nicht mehr, sondern ist nur ein Produkt von Larenz Fantasie in seinem schizophrenen Anfall. Und nicht nur das: Zusätzlich leidet Larenz an dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom, welches ihn zu einem Täter macht. Zwei schreckliche Dinge, die hier aufeinander treffen und sich zu einem spannenden Psychothriller verweben. Das Ende ist umso spannender, als die Frage nach dem Verbleib der Leiche auftritt. Was ist damit geschehen? Wo liegt Josy verscharrt? Und was ist mit der Mutter? Ist sie am Ende doch für mehr verantwortlich als es scheint?
Fitzek schafft es wieder einmal um die harte Realität zweier schrecklicher Krankheiten eine spannende Geschichte zu basteln, die einem eine Gänsehaut über den Rücken treibt. Und ob man das Ende nun gerecht und fair findet oder nicht – Larenz findet seinen Frieden und die Gefahr die von ihm ausgeht findet ein Ende.

Über den Autor:

Sebastian David Fitzek (* 13. Oktober 1971 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Bis heute lebt er in seiner Heimatstadt und arbeitet in der Programmdirektion des Berliner Radiosenders 104.6 RTL. Er studierte Jura bis zum ersten Staatsexamen, promovierte im Urheberrecht und arbeitete dann als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen Deutschlands.
Fitzek schrieb als Ko-Autor gemeinsam mit dem Namensforscher Jürgen Udolph das Sachbuch Professor Udolphs Buch der Namen, das 2005 bei Bertelsmann erschienen ist. Der Spiegelbestseller war Vorlage für das Fernsehformat Deutschland – deine Namen, an dessen Entwicklung Fitzek beteiligt war. Die Sendung wurde im März 2006 vom ZDF unter der Moderation Johannes B. Kerners ausgestrahlt.
Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Sein Erstlingswerk Die Therapie erschien im Juli 2006 im Droemer Knaur Verlag, wie auch seine darauf folgenden. Die Filmrechte an dem Buch kaufte die Odeon Film AG. Im Jahr 2007 wurde Die Therapie als bestes Krimi-Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Fitzeks nächster Thriller Amokspiel erschien im April 2007, für den die Goldkind Film AG die Filmrechte kaufte. 2012 erfolgte mit Das Kind die Verfilmung seines gleichnamigen Romans.
Fitzeks Werke sind bislang in 18 Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren wird er auch in England und den USA verlegt. Seine Gesamtauflage liegt bei bisher 3,5 Millionen verkauften Bücher.
(Quelle: www.wikipedia.de)

Weitere Werke:

Verfilmungen:

Erschienen im Droemer Knaur Verlag.

12 in 12: Januar

frage1

Carina meint:

Januar_Carina Acht Jahre ist es her, dass Batman die Schuld an Harvey Dents Tod auf sich genommen hat und verschwunden ist. Der einstige Held ist nicht mehr da, der Dunkle Ritter wurde zum Flüchtling. Doch der Plan von Bruce Wayne und Commissioner Gordon ging auf. Die Kriminalität in Gotham ging dank der neuen Gesetze Dents und der Weißen-Ritter-Aura des Staatsanwalts zurück, das organisierte Verbrechen hat keinen Platz mehr.
Doch das alles ändert sich nun, denn die mysteriöse Selina Kyle tritt auf den Plan und treibt als Catwoman ihr Unwesen. Welche Agenda verfolgt sie mit ihren nächtlichen Einbrüchen? Noch viel gefährlicher ist allerdings die Ankunft von Knochenbrecher Bane. Der maskierte Terrorist hat den Plan Gotham City zu zerstören. Batman muss aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren, um es mit der neuen Bedrohung aufzunehmen. Doch er spielt damit dem kriminellen Genie Bane in die Karten, der den Dunklen Ritter ein für alle Mal vernichten will. Und hat Batman nach den Jahren im Ruhestand überhaupt eine Chance gegen den brutalen Muskelberg?
(Quelle: www.amazon.de)

Eigentlich bin ich nicht so der Action-Superhelden-Film-Fan – Als ich jedoch die erste Batman-Verfilmung von Nolan gesehen habe war ich schon begeistert. Auch Teil 2 war ein Schauspiel ohne Vergleich, besonders durch Heath Ledgers legendären Joker. Als 2012 dann das Ende der Batman-Trilogie in die Kinos kam konnte ich kaum erwarten ins Kino zu kommen. Und es hat sich gelohnt! Schon bei den vorangegangen Trailern lief mir jedes Mal eine Gänsehaut über die Arme sobald das Football-Feld in die Luft flog – Und diese Szene sollte nicht die Einzige bleiben. Nolan hat ein spektakuläres, episches Finale erschaffen, welches seinen Vorgängern in nichts nachsteht.
Der Film war weder langweilig, noch zu vollgepackt an unnötigen Informationen oder „Lückenfüllern“ – Alles schien genau aufeinander abgestimmt zu sein und dadurch wirkte der Film auf mich einfach >groß< und überwältigend. Auch das Ende fand ich sehr schön – Es lässt offen, ob es einen weiteren Teil geben wird und doch ist die Geschichte irgendwie beendet. Einfach grandios!

Chris meint:

Januar_Chris

In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen Hungerspiele: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden…
(Quelle: www.amazon.de)

Meine Erwartungen an den Film waren ziemlich hoch. Als Fan von Action und Science-Fiction Filmen war dieser Film somit ein Muss. Allein der Gedanke an ein Amerika der Zukunft, in dem der Staat diktatorisch über das Volk herrscht und Kinder gegeneinander kämpfen lässt, um Macht zu demonstrieren, lässt mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken laufen. Scheinbar erfüllen auch die Amerikaner in dieser Zukunft alle gängigen Klischees: Töten, um den Zuschauern die beste Show zu bieten. Der fade Beigeschmack ist hier natürlich der, dass auch nur die Leute Spaß daran haben, die nicht davon betroffen sind und auch nie betroffen sein werden. Hier finde ich, setzt der Film und das Buch jedoch zu wenig an.

Jennifer Lawrence spielt die Rolle der Katniss Everdeen sehr überzeugend und ich glaube, dass sie diesen Film sehr geprägt hat. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Umsetzung, dass man trotz der Situation in der man sich befindet echte Freundschaft finden und Hilfsbereitschaft erwarten kann. Der Zusammenhalt der sich durch eine solche Situation ergibt, muss immens sein und umso trauriger machte mich die Szene in der Rue starb.
Die Schlussszene und der damit verbunden Aufstand gegen die Regierung hat mir hingegen sehr gut gefallen.

Im Vergleich zum Buch muss man jedoch feststellen, dass einigen Szenen im Film weit weniger brutal dargestellt wurden. Das mag vermutlich an der Altersfreigabe liegen, jedoch empfand ich diese Darstellung teilweise als überzogen.

Ich finde, dass das gesamte Thema an Brisanz nicht zu überbieten ist und das ist auch der Grund, warum mir dieser Film so gut gefallen hat. Hier passt einfach alles zusammen. Gute schauspielerische Leistung, gepaart mit einer sehr guten Story ergeben schließlich einen hervorragenden Film. Man darf also auf die Fortsetzung gespannt sein.