[Review] After Earth

after_earth
After Earth, Will Smith’s Erstlingswert (zuvor hat er an den Serien „The Fresh Prince of Bel-Air“ und „All Of Us“ mitgearbeitet), startete am Donnerstag in Deutschlands Kinos. Zum zweiten Mal steht Will Smith hier mit seinem Sohn Jaden Smith vor der Hollywood-Kamera (zuvor in „The Pursuit of Happyness“ und der Serie „All Of Us“) und spielen die Rollen, die sie ihr Lebenlang bereits kennen: Vater und Sohn.
Die Handlung ist überschaubar:
Mal wieder wurde die Erde evakuiert und die Erdbewohner mussten auf einen anderen Planeten umsiedeln – Dort kommt es zu Krieg mit einer Alienspezies die sich Ursas nennt. Diese sind blind und können den Menschen nur aufgrund seiner Angst und dadurch ausgeschütteten Pheromonen aufspüren. Will Smith spielt hier den Ranger-General Cypher Raige, der das sogenannte „Ghosten“ beherrscht – Er schafft es seine Angst ins Unterbewusstsein zu schieben, sodass er für die Ursas unsichtbar ist und sie so töten kann. Der Militärorganisation der Ranger möchte sich auch Raige’s Sohn Kitai (Jaden Smith) anschließen, um, wie soll es anders sein, die Aufmerksamkeit seines Vaters zu bekommen.
Auf dem Weg zu einem fremden Planeten müssen die Ranger auf der Erde Notlanden und stürzen dabei ab – Einzige Überlebende sind Cypher und Kitai. Kitai muss sich nun auf den Weg zum Heck des Raumschiffes begeben, um dort den Notfallsender zu aktivieren. Dabei begegnet er einigen der tierischen Erdbewohnern und lernt die Auswirkungen der Klimakatastrophe auf extreme Weise kennen. Am Ende kommt es natürlich noch zu einem Showdown, in dem Kitai lernt über sich hinauszuwachsen.
Achja, und Nebenbei muss Cypher, der schwer verletzt im Raumschiff seinen Sohn durch den Dschungel, Dschungel und nochmal Dschungel und plötzlich Vulkan lotst, noch ein Trauma verarbeiten und die Vater-Sohn-Beziehung wieder verbessern.

Ich bin mit keinen großen Erwartungen in den Film gegangen, da der Trailer mir auch nicht viel gesagt hat – Ich kann daher weder sagen, dass ich enttäuscht bin, noch überaus positiv überrascht. Man kann sich den Film ansehen, ich hab nicht das Gefühl Geld und Zeit verschwendet zu haben, aber ich hätte auch nichts verpasst wenn ich ihn nicht gesehen hätte. Will Smith spielt seine Rolle wie immer sehr gut, die Hauptrolle fällt jedoch Jaden Smith zu. Hat man ihn noch als kleinen, süßen Jung aus „The Pursuit of Happyness“ im Kopf wird man überrascht – Der Kleine ist ganz schön groß geworden! Er scheint von seinem Vater nicht nur das Aussehen, sondern auch das Talent geerbt zu haben – Auch wenn seine Rolle hautpsächlich aus Laufen und Laufen und Laufen bestand (das kann er :D), konnte man in der ein oder anderen Szene doch auch sein Talent bewundern – So zum Beispiel, als er seinem Vater die Meinung sagt.
Auch die animierten Szenen mit den Tieren fand ich gut gelungen – Besonders die Adler-Szene sticht hier hervor.

Insgesamt fand ich den Film ansehbar – Es ist nicht das Übliche Actionüberladende Hollywood-Kino, wie man es meist von Will Smith gewohnt ist, sondern die Handlung plätschert vor sich hin – Jedoch ohne das Langeweile aufkommt und man sich wünscht, dass es bald zu Ende geht. Will Smith ist nun mal auch nicht mehr der Jüngste, wie man im Film deutlich sieht, und das merkt man dem Film auch an. Einen würdigen Nachfolger für die nächsten „Men in Black“s und „Bad Boys“ hat er uns jedoch dagelassen.

3herze

Advertisements

2 Kommentare zu „[Review] After Earth

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s