Fernseh-Freitag

Hallöchen 🙂
Immernoch ist Klausurphase (oder eigentlich hat sie gerade erst richtig begonnen) und deswegen fiel der Beitrag letzte Woche auch aus. Heute gibts dafür wieder mal einen Film, den ihr auch noch im Kino anschauen könnt und der für immerhin 5 Oskar-Männchen nomininiert ist!

The Wolf Of Wall Street

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Inhalt & Infos
  • Director: Martin Scorsese
  • Stars: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill
  • Genre: Biographie, Komödie, Krimi
  • Jahr: 2013
  • Offiziele Homepage: The Wolf of Wall Street

Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) erträumt sich das, was sich jeder erträumt, der an der Wall Street arbeitet: Das ganz große Geld. Wie es der Zufall so will, fällt der Tag vom Ende seiner Ausbildung als Broaker bei Mark Hanna (Matthew McConaughey) und der berühmte „Black Monday“ auf den selben Tag – Und Jordans Traum ist erst einmal ausgeträumt, bis er auf eine kleine Firma aufmerksam wird die mit „Pennystocks“ handelt, und hier nimmt die Geschichte vom großen Wolf seinen Lauf. Zusammen mit seinem Nachbarn Donnie (Jonah Hill) und dessen Freunden wird ein eigenes Investment-Büro eröffnet und Jordan wird zum Multimillionär, der keine Gelegenheit auslässt um zu feiern. Jordan teilt dabei sein Schicksal mit seinem ehemaligen Chef Hanna: Er verfällt den Drogen und sein Leben bricht immer weiter auseinander, bis ihm am Ende nichts mehr bleibt…

Meine Meinung

Der „Wolf“ ist ein Film, zudem mir sehr viel positives, aber auch einiges negatives einfällt. Beginnen wir mit dem Schlechten, dann endet der Beitrag wenigstens gut. 😀
Mit 180 Minuten ist dieser Film eindeutig zu lang. Nicht nur das Ende, sondern auch viele Szenen mitten drin hätten gekürzt oder ganz rausgelassen werden können, ich hatte manchmal das Gefühl nach jeder „normalen“ Filmsequenz musste einfach eine Sex-Szene folgen. Das hätte man wesentlich kürzen können, was das ganze Filmerlebnis um einiges angenehmer gestaltet hätte. Trotz dieser unnötigen Szenen und der Länge des Films, kommt es einen während den Film gar nicht so lange vor. Die Zeit vergeht wirklich schnell, was also trotz der drei Stunden für den Film spricht! Neben den Sexzenen, gibt es dann natürlich auch noch die Drogenszenen – Auch hier wird ordentlich übertrieben. Einerseits muss und soll es vielleicht so sein, andererseits ist es als Zuschauer aber spätestens nach dem 2. Mal keine wirkliche neue Erkenntnis mehr, dass der gute Mann ein Drogenproblem hat und muss man nicht noch 20x verdeutlichen.Was mir auch etwas gefehlt hat war die Ernsthaftigkeit. Es gab durchaus ernste Themen und auch Gespräche, diese wurden jedoch, entweder durch die Schauspieler in der Szene selber oder in einem schnellen Schnitt zu einer lustigen Szene, überdeckt und gerieten in den Hintergrund, sehr schade. Ein letzter Punkt, den ich aber wohl bei jedem Film anmerken muss, den ich nicht in OV sondern in deutscher Synchronisation ansehe: Die Synchronstimmen… Plötzlich hört man die Unverkennbare Stimme von Mila Kunis und fragt sich wo sie sich versteckt hat – Um am Ende irgendeine No-Name Schauspielerin als Sekretärin damit zu identifizieren… Schrecklich!
Nun aber zu den guten Dingen des Films, und die überwiegen hier tatsächlich, weshalb der Film auch eine Bewertung mit 4 Herzchen von mir erhalten hat! Einige Inszenierung (zB des ersten großen Gewinnabschlusses) war zwar übertrieben, aber immernoch stilvoll, nicht immer ging es nur ums f*. Die Szenen haben mir auch mit am meisten gefallen. Außerdem spielen viele bekannte Schauspieler in Nebenrollen, so zum Beispiel Matthew McConaughy und Jon Favreau. Auch die Hauptrolle, sowie Nebenrolle war mit DiCaprio und Hill bestens besetzt (ich hoffe beide bekommen einen Oskar). Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die Darstellung des Wandels von Jordan. Auch wenn hier dann die Ernsthaftigkeit gefehlt hat. Ebenso gefallen hat mir das Ende. Als man endlich wusste worauf das Ganze denn hinausläuft und wo der Film mal hin will fand ich es unglaublich spannend, wie Jordan damit umgeht und was er tun wird. Schade ist es, dass man nicht erfährt wie es für seine Freunde geendet hat.
Als letztes noch ein paar „Goodies“, die mir besonders gefallen haben:

  • Yacht-Szene auf den Weg nach Monaco (sehr, sehr lustig!)
  • „breaking the fourth wall“ (House of Cards-Syndrom): Jordan spricht ab und zu in die Kamera mit dem Zuschauer
  • das er selbst der Erzähler aus dem Off ist und man somit auch ein paar bessere Eindrücke bekommt
  • Gedankenwechsel mit Tante Emma und dem Schweizer (auch super lustig)
  • manchmal unglaublich unnötige Infos (irgendwas war da mit Mozart xD)

Ein Film, den man sich ansehen sollte, wenn man DiCaprio mag und einen amüsanten Film sehen will, der zwar einige Längen aufweist, aber dennoch nicht langweilig wird!

Für den Oskar übrigens in folgenden Kategorien nominiert:

  • Bester Film
  • Beste Regie
  • Bester Haupdarsteller
  • Bester Nebendarsteller
  • Bestes adaptiertes Drehbuch
Quelle: www.amazon.de
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Ein Kommentar zu „Fernseh-Freitag

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