[Gesehen] Divergent – Die Bestimmung

Am Mittwoch ging es zur Vorpremiere von „Divergent – Die Bestimmung“. Obwohl mir die Besetzung so GAR NICHT zusagte, war ich nach den Verfilmungen der ersten beiden Panem-Bände doch neugierig, wie wohl Roth’s Dystopie-Auftakt filmtechnisch umgesetzt wurde.

Der erste Schock: Der Film geht ca. 140 Minuten! WHAAAAT?! Was wollen die über 2h lang zeigen? Ich fand den ersten Band der Trilogie wirklich gut geschrieben, es war eine tolle Einführung in die Welt und das Leben von Tris und Four, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass das ganze auch cineastisch was hermacht. Tatsächlich war es jedoch so, dass ich gar nicht gemerkt hab wie schnell die Zeit um war!

Auch wenn nicht alles vom Buch übernommen wurde und einiges abgeändert wurde hab ich mich als Zuschauer gut unterhalten gefühlt und kann auch gar nicht meckern, dass das Buch so viel besser war als der Film. Besonders toll fand ich, wie auch schon im Buch, die Szene als Tris quer durch die Stadt gleitet (auch wenn hier im Film die Umstände geändert wurden). Auch geht es im Film weniger brutal zu, was bei den Panem-Verfilmungen aber ja auch nicht viel anders war – Es muss ja schließlich massentauglich bleiben. Trotzdem gab es einiges an Action und natürlich waren die Schlüsselszenen dabei – So gibt es die Szene, in der Christina von Eric fast in die Schlucht geschmissen wird, die Szene in der sich Tris freiwillig als Zielscheibe meldet und auch die Szene in der Tris von den anderen fast ins Wasser geworfen wird. Auch schön zu sehen war die Entwicklung von Tris innerhalb der Dauntless – Wie sie kämpft und immer härter und öfter trainiert als alle anderen, nur um dabei zu bleiben. Die Liebesgeschichte mit Four steht, wie auch im Buch, eher im Hintergrund.
Wie bereits erwähnt fand ich zu Beginn die Besetzung nicht so besonders – Einige konnten mich während des Films jedoch vom Gegenteil überzeigen: So kann ich jetzt mit Theo James als Four und Zoe Kravits als Christina gut leben. Auch Peter ist mit Miles Teller gut besetzt. Das Geschwisterpaar Tris und Caleb konnten bei mir leider nicht punkten – Beide hab ich mir einfach so anders vorgestellt. Bei Caleb dachte ich eher an so was wie Robert Sheehan gedacht und bei Tris – Ja, so was in die Richtung wie Saoirse Ronan… Wobei ich mit der Besetzung von Tris dann noch eher leben kann als mit der von Caleb… Argh. 😀 Bei Shailene Woodley hatte ich jedoch das Problem das ich (gerade in den Nahaufnahmen) schon immer nur noch „Hazel“ aus „The fault in our stars“ gesehen habe… Das hat es nun nicht unbedingt leichter gemacht sie als Tris ernst zu nehmen.

Der cineatische Auftakt hat mir also gut gefallen und ich hoffe sehr das auch die anderen Bände verfilmt werden – Mittlerweile scheint Hollywood den Dreh mit den Jugendbuch-Verfilmungen ja raus zu haben. 😉

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2 Kommentare zu „[Gesehen] Divergent – Die Bestimmung

  1. 140 Minuten? Ach du meine Güte.. da bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich den Film überhaupt sehen will – das Buch hat mich nämlich nicht soo überzeugt. Das Problem mit Shailene als Hazel werde ich ganz sicher auch haben, wenn man sich dann auch noch die Besetzung von Caleb anguckt.. na ja! Schönes Review jedenfalls. 😀

    1. Wie gesagt er war überraschend gut 🙂 Als letztes hat mich City of Bones so positiv überrascht. Aber ich denke auf DVD reicht er dann auch, wenn man auch schon das Buch nicht sooo gut fand 🙂

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