12 in 12: Januar

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Carina meint:

Januar_Carina Acht Jahre ist es her, dass Batman die Schuld an Harvey Dents Tod auf sich genommen hat und verschwunden ist. Der einstige Held ist nicht mehr da, der Dunkle Ritter wurde zum Flüchtling. Doch der Plan von Bruce Wayne und Commissioner Gordon ging auf. Die Kriminalität in Gotham ging dank der neuen Gesetze Dents und der Weißen-Ritter-Aura des Staatsanwalts zurück, das organisierte Verbrechen hat keinen Platz mehr.
Doch das alles ändert sich nun, denn die mysteriöse Selina Kyle tritt auf den Plan und treibt als Catwoman ihr Unwesen. Welche Agenda verfolgt sie mit ihren nächtlichen Einbrüchen? Noch viel gefährlicher ist allerdings die Ankunft von Knochenbrecher Bane. Der maskierte Terrorist hat den Plan Gotham City zu zerstören. Batman muss aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren, um es mit der neuen Bedrohung aufzunehmen. Doch er spielt damit dem kriminellen Genie Bane in die Karten, der den Dunklen Ritter ein für alle Mal vernichten will. Und hat Batman nach den Jahren im Ruhestand überhaupt eine Chance gegen den brutalen Muskelberg?
(Quelle: www.amazon.de)

Eigentlich bin ich nicht so der Action-Superhelden-Film-Fan – Als ich jedoch die erste Batman-Verfilmung von Nolan gesehen habe war ich schon begeistert. Auch Teil 2 war ein Schauspiel ohne Vergleich, besonders durch Heath Ledgers legendären Joker. Als 2012 dann das Ende der Batman-Trilogie in die Kinos kam konnte ich kaum erwarten ins Kino zu kommen. Und es hat sich gelohnt! Schon bei den vorangegangen Trailern lief mir jedes Mal eine Gänsehaut über die Arme sobald das Football-Feld in die Luft flog – Und diese Szene sollte nicht die Einzige bleiben. Nolan hat ein spektakuläres, episches Finale erschaffen, welches seinen Vorgängern in nichts nachsteht.
Der Film war weder langweilig, noch zu vollgepackt an unnötigen Informationen oder „Lückenfüllern“ – Alles schien genau aufeinander abgestimmt zu sein und dadurch wirkte der Film auf mich einfach >groß< und überwältigend. Auch das Ende fand ich sehr schön – Es lässt offen, ob es einen weiteren Teil geben wird und doch ist die Geschichte irgendwie beendet. Einfach grandios!

Chris meint:

Januar_Chris

In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen Hungerspiele: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden…
(Quelle: www.amazon.de)

Meine Erwartungen an den Film waren ziemlich hoch. Als Fan von Action und Science-Fiction Filmen war dieser Film somit ein Muss. Allein der Gedanke an ein Amerika der Zukunft, in dem der Staat diktatorisch über das Volk herrscht und Kinder gegeneinander kämpfen lässt, um Macht zu demonstrieren, lässt mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken laufen. Scheinbar erfüllen auch die Amerikaner in dieser Zukunft alle gängigen Klischees: Töten, um den Zuschauern die beste Show zu bieten. Der fade Beigeschmack ist hier natürlich der, dass auch nur die Leute Spaß daran haben, die nicht davon betroffen sind und auch nie betroffen sein werden. Hier finde ich, setzt der Film und das Buch jedoch zu wenig an.

Jennifer Lawrence spielt die Rolle der Katniss Everdeen sehr überzeugend und ich glaube, dass sie diesen Film sehr geprägt hat. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Umsetzung, dass man trotz der Situation in der man sich befindet echte Freundschaft finden und Hilfsbereitschaft erwarten kann. Der Zusammenhalt der sich durch eine solche Situation ergibt, muss immens sein und umso trauriger machte mich die Szene in der Rue starb.
Die Schlussszene und der damit verbunden Aufstand gegen die Regierung hat mir hingegen sehr gut gefallen.

Im Vergleich zum Buch muss man jedoch feststellen, dass einigen Szenen im Film weit weniger brutal dargestellt wurden. Das mag vermutlich an der Altersfreigabe liegen, jedoch empfand ich diese Darstellung teilweise als überzogen.

Ich finde, dass das gesamte Thema an Brisanz nicht zu überbieten ist und das ist auch der Grund, warum mir dieser Film so gut gefallen hat. Hier passt einfach alles zusammen. Gute schauspielerische Leistung, gepaart mit einer sehr guten Story ergeben schließlich einen hervorragenden Film. Man darf also auf die Fortsetzung gespannt sein.

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Ankündigung (auch zum mitmachen)

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Inspiriert von der lieben Lena (LenaBo’s Blog) starte ich zusammen mit meinem Freund Christian auch eine kleine Reise in die große, große Welt der Filme. Da wir nicht so viel Zeit haben, besonders wenn die Uni wieder richtig los geht, haben wir uns entschieden jeden Monat nur 1 Film zu einem bestimmten Thema vorzustellen – Und zwar immer am Ende eines Monats.

Der Beitrag für den Januar wird jedoch vermutlich erst Anfang Februar online kommen, da Chris noch mit seiner Bachelorarbeit beschäftigt ist. 😉

Für Kritik und Vorschläge zu Filmthemen sind wir immer offen und dankbar. Wenn ihr auch gerne mitmachen möchtet, könnt ihr auch gerne den Banner nutzen und einen Kommentar hinterlassen, wir würden uns freuen! 🙂

Bis zum ersten „12 in 12“ in spätestens 1,5 Wochen,

Carina & Chris