Kurzrezension: Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater – Nach dem Sommer 

„Nach dem Sommer“ ist ja schon ein alter Hut, daher nur eine kleine Kurzrezension. 🙂

Lange lag’s bei mir rum und dann hab ich mich doch mal dazu aufgerafft es zu lesen. Es ist generell mein erstes Fantasy-Buch welches von Wölfen/Werwölfen handelt, daher war ich da auch vollkommen unvoreingenommen. Passiert ja auch nicht so oft. Die Geschichte ist für mich daher vollkommen neu, was natürlich auch einen gewissen Reiz ausgemacht hat es endlich einmal zu lesen. Die Geschichte von Grace und Sam ist schön geschrieben, der Schreibstil von Stiefvater gefällt mir wirklich richtig gut – Auch der Perspektivenwechsel zwischen Grace und Sam war immer ganz schön und abwechslungsreich. Die Welt der Mercy-Wölfe wird in einigen Passagen schön beschrieben und ich konnte mich auch sehr gut in die Geschichte einfinden. Es war nicht zu überladen und auch die Liebesgeschichte zwischen Grace und Sam war nicht zu viel und nicht zu wenig. Alles in Allem war es ein sehr abwechslungsreiches Buch bei dem jedes Kapitel etwas Neues gebracht hat – War es in den einem noch romantisch und herzergreifend, war das nächste Kapitel plötzlich unerwartet spannend. Gerade diese Abwechslung hat das Buch für mich sehr interessant und lesenswert gemacht. Die Charaktere sind in dem ersten Teil noch nicht ganz so gut durchschaubar und etwas oberflächlich beschrieben (gerade die Nebenfiguren die irgendwie wohl wichtig erscheinen kommen viel zu kurz weg), ich hab jedoch die Hoffnung das sich das in den zwei Folgebänden noch relativiert und man eine schöne, abgeschlossene und in sich geschlossene Geschichte erhält. 🙂

Eckdaten:

Rezension: Chroniken der Unterwelt – City of Bones

Autor: Cassandra Clare
Originaltitel: City of Bones: Mortal Instruments
Verlag: Arena Verlag (2008)
Teil einer Reihe?: Ja, 1. Teil
Preis: 17.95 €
Gebundene Ausgabe, 512 Seiten

Kurzeinblick

Gut aussehend, düster und sexy, das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos, so fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird, denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Inhalt:

Erster Satz:
„Du willst mich wohl verarschen“, sagte der Türsteher und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust.  

Als Clarys Mutter entführt wird, wird auch Clary in eine Welt entführt, von der sie nicht wusste, dass sie existiert und dass sie selbst ein Teil davon ist. Sie trifft auf Jace, einen Schattenjäger, welcher Dämonen jagt und tötet. Sie selbst stellt fest, dass ihr Leben wie sie es bis jetzt kannte eine Lüge war und ihre Mutter und ihr Vater-Ersatz sie ein Leben lang belogen haben. Oder haben sie sie doch nur beschützt? Was auch immer es war, spielt nun keine Rolle mehr, denn Clary muss in ein neues, gefahrvolles Leben treten um ihre Mutter zu retten und um die Menschheit zu schützen. Dabei steht ihr Jace zur Seite – Der gutaussehende Schattenjäger löst in ihr ein Gefühl aus, welches sie nicht richtig einzuschätzen weiß. Soll sie sich auf ihn einlassen? Gemeinsam erleben sie gefährliche und spannende Abenteuer und am Ende lässt ein langgehütetes Geheimnis beide ihre Welt mit anderen Augen sehen.

Letzter Satz:
Doch dieses Mal ließ Clary die Augen weit geöffnet, damit sie alles sehen konnte.

Rezension:

City of Bones war ja auch eins der gehypten Bücher in der Blogger/Youtuber-Welt und als ich dann die Möglichkeit hatte es mir bei einer Bekannte zu leihen, habe ich diese auch genutzt und das Buch auch ziemlich schnell gelesen. 

Die Charaktere mochte ich sehr und gerade mit der Protagonistin Clary konnte ich mich gut anfreunden. Ihre innere Zerrissenheit wegen ihrem besten Freund Simon, der sich in sie verliebt hat und Jace, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Ihr Leben, welches sie selbst so anders sieht als alle anderen und gar nicht bemerkt wie toll es und sie selbst sind. Das alles hat sie für mich unglaublich sympatisch gemacht.

Die Story hat mich ein wenig an Harry Potter erinnert – Ein böser Junge der die Idee hat alle, die nicht so sind wie er, umzubringen – Mh, ja gut. Zuerst war ich wirklich sehr, sehr enttäuscht, dass die Potter-Idee so „benutzt“ wurde – Im Laufe des Buches hat sich das jedoch geändert. Vor allem, da man am Ende gar nicht mehr genau weiß, was nun Wahrheit und was Lüge ist. Allein aus diesem Grund werde ich die Fortsetzungen lesen.

Das Buch konnte mich zwar begeistern, jedoch hat es mich nicht so gepackt wie ich es mir gewünscht hätte. Einige Male Zerrissenheit die Handlung so vor sich hin und war nicht ganz so ergreifend wie sie vielleicht sein sollte. Die Idee und Umsetzung haben mir jedoch gut gefallen und auch die anderen Teile werde ich, wie gesagt, bei Gelegenheit noch lesen – Es ist jetzt jedoch nicht so der Drang da es jetzt, sofort, auf der Stelle, haben und lesen zu müssen.