Ext. Rezension: Black Dagger: Vampirträume

Erschienen im Heyne-Verlag

3sterne

Inhalt

Während Phury noch zögert, seine Rolle als Primal zu erfüllen, lebt sich Cormia im Anwesen der Bruderschaft immer besser ein. Doch die Beziehung der beiden ist von Zweifeln und Missverständnissen geprägt, und Phury glaubt kaum daran, seiner Aufgabe gewachsen zu sein. (Quelle: Amazon)

Rezension

Über die Autorin

jrwardSie ist die Tochter des Bankvorstands W. Gillette Bird jun. und der Architekturzeichnerin Maxine F. Bird. Nach ihrem Abschluss am Smith College in Northampton (Massachusetts) und ihrem Studienabschluss der Rechtswissenschaften an der Albany Law School in Albany erhielt Bird als diplomierte Rechtsanwältin die Zulassung für zwei US-Bundesstaaten. Anschließend war sie im Gesundheitswesen tätig, wo sie unter anderem in Boston (Massachusetts) die Personalabteilung an der Klinik Beth Israel Deaconness Medical Center leitete.
Mit ihrem Ehemann Neville Blakemore, den sie am 6. Oktober 2001 in Barnstable (Barnstable County, Massachusetts) heiratete, lebte sie bis 2003 in Cambridge (Massachusetts). Er war Inhaber der Firma Bluegrass Consulting, einer Unternehmensberatung in Cambridge. Im August 2003 verließ sie New England und lebt seitdem in Louisville (Kentucky) (USA), der Geburtsstadt ihres Ehemannes, der dort als Partner bei der Investmentfirma Nova Group Investments tätig ist.
Bird begann im Alter von zehn Jahren zu schreiben und als Teenager schrieb sie ihren ersten Liebesroman. Auf Drängen ihres Mannes und ihrer Mutter wandte sie sich an einen Agenten und veröffentlichte im Jahr 2002 mit der Liebesgeschichte Leaping Hearts (Ivy Books, 2002, ISBN 0-8041-1988-0) ihren ersten Roman. Heute ist sie in den USA und Europa, eine der erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen für die Mischung aus „Mystery“ und „Romance“. Unter dem Pseudonym J. R. Ward schreibt sie u.a. die Vampirserie Black Dagger.
Sie ist auch Vorstandsmitglied beim Fort Ticonderoga, einem privaten Militärmuseum in Ticonderoga, New York. Die Ruinen des Forts wurden im Jahr 1820 von ihrem Vorfahren, dem New Yorker Kaufmann William Ferris Pell (1779-1840), gekauft, anschließend von der Familie Pell restauriert und 1909 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (Quelle: Wikipedia)

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Kurzrezension: Wie ein einziger Tag

Nicholas Sparks – Wie ein einziger Tag

An einem verregnerischen Wochenende überkam es mich und ich griff zu Nicholas Sparks‘ „Wie ein einziger Tag“. Begeistert vom Film, angetan von der Stimmung, konnte es ja nur gut werden. Soweit die Theorie.
Zunächst zum Inhalt: Wir begegnen in diesem Buch Noah und Allie – Zwei jungen Menschen, die sich ineinander verliebten und einen Sommer erlebten, den beide niemals vergessen sollten. Doch wie das Schicksal so spielt befinden Allies Eltern das Noah nicht gut genug für sie ist (aus der Tatsache heraus das er nicht reich ist) und so kommt es wie es kommen muss – Beide verlieren den Kontakt nach ihrem gemeinsamen Sommer. Während Allie ihr Leben als Krankenschwester und Verlobte eines reichen Anwalts lebt, zieht Noah in den USA umher und landet schließlich im Krieg. Erst als sein Vater stirbt kehrt er in seine Heimat zurück und baut sich ein Haus und Leben auf. Doch niemals kann er Allie vergessen. Und ihr geht es nicht anders: Sie entschließt sich ihn zu besuchen. Ein Besuch mit verherrenden Folgen für ihr bisheriges Leben.
Die Geschichte von Allie und Noah ist wirklich schön, doch leider finde ich, ist es Sparks in diesem Werk nicht gelungen, dass zu transportieren was die Verfilmung transportiert. Alles wirkt abgehackt und nicht zu Ende gedacht. Ist man in einem Erzählstrang drinne, endet er schon wieder und so quälte ich mich eher durchs Buch, als das ich es genoss. Der Film gefällt mir weitaus besser und ich hoffe das nicht alle älteren Sparks‘ Bücher so sind wie dieses.

2sterne

Eckdaten:

heyne

bertelsmann

Kurzrezension: Vergiss mich nicht

Tanya Michna – Vergiss mich nicht

Ja, schon wieder ein Krebs-Buch. Ja, schon wieder zwei Schwestern. Kennen wir das nicht schon? Ja und nein. Natürlich ist die Geschichte von zwei Schwesten, bei der eine unheilbar an Krebs erkrankt ist keine neue. Denoch hat mich die Geschichte von Asia und Lucy gepackt – Sie war etwas Neues.
Während Lucy endlich die Liebe ihres Lebens gefunden hat und ihre Hochzeit mit dem Mann ihrer Träume plant, erfährt Asia, dass ihr Krebs zurückgekehrt ist. Nichtsdestotrotz möchte sie kämpfen, möchte bei der Hochzeit ihrer Schwester dabei sein. Doch der Kampf ist härter und schlimmer als alles was sie bisher erlebt hat. Trotzdem versucht sie so gut es geht ihrer Schwester eine gute Brautjungfer zu sein. Sie versucht dennoch ihr Leben zu leben, ihren Job so gut es geht zu machen – Und findet auch noch einmal eine Liebe. Asia ist ein wirklich beeindruckender Mensch, von dem sich jeder noch mal eine Scheibe abschneiden kann.
Lucy hingegen wirkt nicht so stark. Sie ist die „dumme, kleine“ über die man sich alberne Familiengeschichten erzählt und über die man sich lustig macht. Immer mehr überkommt sie das Gefühl nicht ernst genommen zu werden und ihr zukünftiger Mann unterstüzt sie in diesem Gedanken ohne jeden Zweifel. Lucy reift zu einer ernstzunehmenden, reifen Frau heran und unterstützt ihre Schwester wo sie nur kann und beginnt trotzdem ihren Weg zu suchen, zu finden und ihn zu gehen.
Eine beeindruckende Geschichte über zwei so unterschiedliche Geschwister wie es sie nur geben kann. Zwei Schwestern, die versuchen über all die Probleme hinwegzusehen und zueinander zu stehen.
Mich hat das Buch, trotz der bekannten Story, dennoch überrascht und auserordentlich gut gefallen. Natürlich ist es traurig – Aber an anderen Stellen mindestens genauso hoffnungsvoll und schön – Eine gelungene Mischung, die zum Nachdenken anregt und einem noch einmal bewusst macht wie schnell das Leben doch vorbei sein kann – Aber es trotzdessen genießen kann. Sich nicht mein letzter Michna.

4sterne

Eckdaten:

heyne

bertelsmann