Rezension: Starters

Autor: Lissa Price
Originaltitel: Starters
Verlag: ivi (2012)
Teil einer Reihe?: Ja, 1. Teil
Preis: 15.99 €
Gebundene Ausgabe, 400 Seiten

Kurzeinblick

Deine Zukunft gehört dir…doch dein Körper gehört uns!
1. Vorsicht! Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.
2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzen.
3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.

Inhalt:

Erster Satz:
Enders machten mir Angst.

Callie, ihr kleiner Bruder Tyler und ihr Freund Michael leben in einem L.A. von morgen – Es existieren nur noch junge Menschen, Starters, und alte Menschen, Enders. Durch einen Sporenkrieg sind alle Menschen mittleren Alters gestorben – Denn sie haben keine lebensrettende Impfung bekommen. Das System stürzte zusammen. Kinder verloren ihre Eltern – Haben sie keine Großeltern, so wie Callie und Tyler müssen sie auf der Straße leben, immer in Gefahr von den Marshals gefangen zu werden und in ein Heim gebracht zu werden – Eine Aussicht, die noch schlimmer als das Leben auf der Straße ist.

Doch dann scheint Callie eine Lösung gefunden zu haben um an Geld zu kommen. Sie geht zur Body Bank – Vermietet ihren Körper an reiche Enders, die dadurch noch einmal jung sein können. Am Ende von drei Einsätzen soll Callie so viel Geld bekommen, dass sie und Tyler zusammen ein Haus mieten können. Doch bei ihrem letzten Einsatz läuft etwas gewaltig schief – Denn plötzlich kann sie mit ihrer Mieterin Helena kommunizieren – Und nicht nur das: Helena hat sich in den Kopf gesetzt zu morden. Callie kann das nicht zu lassen, bis sie merkt, dass die „verrückte“, alte Dame mit ihren Anschuldigungen gegenüber der Regierung vielleicht gar nicht so unrecht hat – Und es beginnt ein Kampf gegen die Body Bank, gegen die Regierung und für Tyler – Der entführt wurde.

Letzter Satz:
Blake nahm meine Hand im gleichen Augenblick, als die Abrissbirne auf die Spiegelfassade der Body Bank traf.

Rezension:

Starters ist eine sehr spannende Dystopie, die mich begeistert und nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte von Callie und ihrem Bruder, die alles verlieren und sich auf der Straße durchkämpfen müssen hat mich berührt und gleichzeitig wütend gemacht. Wütend auf diese Enders, die meinen Kinder und Jugendliche verwahrlosen lassen zu können, während sie selbst in Geld schwimmen. Immer wieder werden auch kurze Erinnerungen aus dem früheren Leben von Callie und Tyler beschrieben, die das Ganze noch dramatischer machen. 

Die Handlungen des Buches gliedern sich dabei in zwei wesentliche Stränge. Zum einen ist da der Hauptstrang, in dem Callie versucht die Body Bank zu überführen und den Chef „Old Man“ zu fangen. Dieser Story ist natürlich der rote Faden in dem Buch. Doch der Nebenstrang, wie Helena überhaupt zur Body Bank kommt und wie sie das alles raus gefunden hat, spielt ebenfalls noch eine Rolle – Und ich hoffe das im zweiten Teil gerade darauf noch mehr eingegangen wird! 

Das Buch hat mich überrascht, positiv überrascht – Ich hätte nicht gedacht, dass ich es so gut finden werde und ich kann es jedem weiterempfehlen. 🙂