Alexandra Potter – Ein Mann wie Mr. Darcy

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Zitat

Inhalt:

Erster Satz:
„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass eine Junggesellin im Besitz ihres Verstandes nichts dringender braucht als einen anständigen Mann.“

Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist das denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“. Verglichen mit dem Journalisten, den Emily auf einer Englandreise kennen lernt, ist Darcy einfach perfekt. Aber ist die Phantasie wirklich besser als die Wirklichkeit? (www.amazon.de)

Letzter Satz:
„Schreiben Sie sich das hinter die Ohren, und grübeln Sie mal darüber nach, Mr. Darcy.“

Meine Meinung:

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Ein Mann wie Mr. Darcy ist ein Buch an dem ich lange gelesen habe, weshalb ich bei der Bewertung etwas zwiegespalten bin. Einerseits hab ich mir Anfang sehr schwer getan mit Potters Stil, ich konnte kaum zwei Kapitel durchgängig lesen, weil sich alles ziemlich hinzog. Dabei war es nicht mal wirklich schlecht, aber es konnte mich nicht wirklich packen. Andererseits fand ich die Idee hinter dem Buch großartig und zum Ende hin war der Lesefluss auch etwas lockerer und nicht mehr ganz so stockend. Das Ende des Buches hat mir sehr gefallen, da es wie ein kleines, modernes Stolz & Vorurteil endet.
Kleiner Spoiler: „Ich habe die letzten Tage nichts besonders viel gelesen und bin immer noch ziemlich am Anfang. Es ist eine meiner Lieblingsszenen – jene, in der Elizabeth und Mr. Darcy auf dem Ball in Netherfield sind und Mr. Darcy sie soeben um den nächsten Tanz gebeten hat. Überrascht sagt sie Ja, doch als er weggeht, fragt sie sich, was um alles in der Welt sie sich dabei gedacht hat. […] Oh Gott, ich weiß ganz genau, was sie empfindet. Automatisch denke ich an Spike, ehe ich sofort versuche, den Gedanken beiseitezuschieben. »Vergiss nicht, was du beschlossen hast, Emily«, ermahne ich mich streng. Ich blättere um und lese weiter. Die beiden treten nun auf die Tanzfläche: An dieser Stelle tut mir Elisabeth immer ein bisschen leid. Sie verteidigt Wickham so leidenschaftlich und irrt sich doch so grundlegend in ihm. […] Sie ist so scheinheilig, als sie das sagt. Wenn sich jemand durch Vorurteile blenden lässt, dann ist es ja wohl Elisabeth! Ich denke an die vorangegangen Szenen. Sie war von Anfang an gegen Mr. Darcy, seit er ihren Stolz verletzt hatte, indem er sie ziemlich langweilig und durchschnittliche aussehend genannt hatte. Ich halte inne. Was denn? Nein, falsch. Das war Spike, der mich so genannt hat. Mr. Darcy hat Elisabeth als ganz annehmbar und nicht hübsch genug bezeichnet. Ich schüttele den Kopf. Mein Gott, wie schräg![…] Mit einem Mal sind die Parallelen schlicht und einfach zu zahlreich, um sie zu ignorieren, und mir geht förmlich ein Kronleuchter auf. Moment mal! Dasselbe hätte ebenso gut über Spike und mich geschrieben worden sein können, man müsste nur die Namen austauschen. Kaum ist mir der Gedanke gekommen, kann ich es nicht glauben, dass mir das nicht schon früher aufgefallen ist. Ich beginne, das Buch durchzublättern. Ja, je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher springen mir die Ähnlichkeiten ins Auge, während Gespräche, Behauptungen, Blicke, Gefühle vor mir vorbeiziehen, als würde ich durch ein Rolodex blättern…“ (S.344-346)
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An Emilys Charakter find ich auch sowohl positives, als auch negatives. Gefallen hat mir ihre erfrischende, lustige Art und der Vergleich zu Elizabeth am Ende – Zeigt die Autorin doch damit, wie zeitlos Austen’s Werk und ihre Rollen sind. Was mich hier nun wieder einmal stört ist Emilys Beziehung zu Spike – Wie in so vielen Büchern und Filmen: Wie kann man innerhalb einer Woche davon sprechen jemanden zu Lieben? Zudem es in dem Fall besonders krass ist, da beide kaum zwei Worte miteinander gewechselt haben und wenn dann haben sie sich angegiftet. Ich verstehe einfach die Intention dahinter nicht und das hat für mich auch keinen Sinn ergeben.
Spike, der mir anfangs sehr unsympathisch war entwickelte sich in Laufe des Bandes doch noch zum „Guten“, der mit seinen Taten jedoch nicht prahlt. Gerade sein Liebesgeständnis an Emily fand ich mehr als fragwürdig. Vielleicht liegt das jedoch auch daran, dass sein Charakter nie wirklich erklärt wird, sondern einfach nur hingenommen wird. Ich verstehe, dass eine Liebesgeschichte dargestellt werden musste, allein des Vergleiches zu Elisabeth und Mr. Darcy wegen, ich hätte mir sie jedoch etwas anders gewünscht.
Nun zu dem Mann, um den sich die Welt dreht: Mr. Darcy. Sein „Erscheinen“ macht das Buch zu einem kleinen verzauberten Märchen – Für Emily und den Lesern. Besonders beeindruckend fand ich Potters Interpretationen von Austen’s Umschreibungen für Mr. Darcy. „In Stolz und Vorurteil beschreibt Jane Austen Mr. Darcy als »düster grübelnd«, was sich durchaus attraktiv anhören mag, in Wahrheit aber lediglich bedeutet, dass er schnell beleidigt ist. »Stolz« – darauf bin ich ziemlich schnell gekommen – heißt nichts anderes als sexistisch, und was das »arrogante« Auftreten betrifft, bedeutet es in Wirklichkeit, dass er ein ziemlicher Snob ist.“ (S. 348) In diesen Mr. Darcy hätte sich weiß Gott keine Frau je verliebt – Aber genau das ist letztlich auch das etwas platte Fazit des ganzen Romans: Die Fantasie ist nie so gut wie die Realität. „Ich habe ihn auch nie geliebt. Ich habe die Vorstellung von ihm geliebt und das, was er darstellt, aber nicht die Realität. Natürlich heißt das nicht, dass ich ihn nicht anziehend fände, wem würde das nicht so gehen? Dieser Mann ist der feuchte Traum jedes weiblichen Wesens. Aber wie soll jemals ein Mann an die Fantasieversion heranreichen, die ich mir in all den Jahren zurechtgelegt habe?“(S. 348) Zum Schluss noch etwas wirklich Positives: Die eingestreuten Zitate aus Stolz & Vorurteil, die Emily immer wieder an ihre eigene Lebenssituation erinnert. Zum einen kommt man so selbst noch einmal ein wenig in die Geschichte rund um Elisabeth und Mr. Darcy rein, zum anderen war es eine schöne Abwechslung.
[Spoiler!!!] Als sich am Ende die Reiseleiterin als wahrhafte Jane Austen entpuppt hat es dem Ganzen noch einmal eine ganz andere Sichtweise gegeben.
Die Nebengeschichten waren ganz interessant, besonders die Geschichte mit dem Busfahrer und der in Vergessenheit geratenen Schauspielerin – Auch Emilys persönliches Happy End hat mich sehr gefreut. Alles in Allem war das Buch mehr als okay, jedoch nicht sonderlich herausragend. Ich bin gespannt wie es mir mit „Dem Wunschzettel“ von Potter ergeht.

Über den Autor:

apotter-new4Alexandra Potter (* 8. Mai 1970 in Bradford, West Yorkshire) ist eine englische Romanautorin. Sie lebt zurzeit in Los Angeles. Bevor sie Romane schrieb, arbeitete sie als Journalistin für Hochglanzmagazine wie Elle, Vogue oder OK!. Seit einiger Zeit konzentriert sie sich nur noch auf das Schreiben von Büchern. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Los Angeles.(Quelle: www.wikipedia.de)

Weitere Werke:

Erschienen im Goldmann Verlag.

Kurzrezension 2 in 1: Kirschroter Sommer & Türkisgrüner Winter

Carina Bartsch – Kirschroter Sommer & Türkisgrüner Winter



Die Geschichte einer ersten Liebe wurde noch nie so schön erzählt. Aufgeteilt in die zwei Bände Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter erweckt Carina Bartsch mit ihren ersten beiden Romanen ein schönes, wohliges Gefühl – und regt die Fantasie ungemein an.
Emely Winter und Elyas Schwarz sind unsere Protagonisten. Elyas ist der Bruder von Alex, der besten Freundin von Emely. Vor langer Zeit war Emely in Elyas verliebt – Und nachdem er zunächst ihre Gefühle zu erwidern schien, gab er ihr einen Korb. Diesen Tag nie vergessend ist Emely alles andere als begeistert als Alex zu ihrem Bruder zieht – Hat sie doch die letzten Jahre gut vermeiden können ihm zu begegnen. Man kann es verstehen. Jede Frau könnte Emely verstehen, sobald sie erfährt was ihr widerfahren ist. Was ein Arschloch!
Es kommt wie es kommen muss – Elyas verhält sich unmöglich gegenüber Emely und man wird, wie Emely, dass Gefühl nicht los, dass er erst Ruhe gibt, wenn Emely sich hat begatten lassen. Erst langsam merkt man, dass doch mehr hinter all dem steckt. Ist Elyas wirklich nur auf schnellen Sex mit Emely aus? Welches Geheimnis hat der junge, gutaussehnde Mann, in den Emely sich wieder verliebt? Und wer ist überhaupt Luca? Was wird aus Emely und Elyas, nachdem sich das ein oder andere Missverständis aufgeklärt hat? Ist Elyas doch nicht so ein riesiges Arschloch wie gedacht?
Bartsch schafft es, dass einem die Geschichte noch lange nach Beenden des Buches begleitet. Außerdem schafft sie es, dass man nach Teil 1 sofort Teil 2 lesen möchte um herauszufinden wie es weitergeht. Ihre Komik, ihr Sarkasmus, ihre Ironie und das wahre Leben – Eine perfekte Geschichte in zwei schönen Romanen. Zum Träumen, Lachen, Weinen und einfach zum Weiterempfehlen!

Kirschroter Sommer

4sterne

Türkisgrüner Winter

5 sterne

Eckdaten:

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Kurzrezension: Wie ein einziger Tag

Nicholas Sparks – Wie ein einziger Tag

An einem verregnerischen Wochenende überkam es mich und ich griff zu Nicholas Sparks‘ „Wie ein einziger Tag“. Begeistert vom Film, angetan von der Stimmung, konnte es ja nur gut werden. Soweit die Theorie.
Zunächst zum Inhalt: Wir begegnen in diesem Buch Noah und Allie – Zwei jungen Menschen, die sich ineinander verliebten und einen Sommer erlebten, den beide niemals vergessen sollten. Doch wie das Schicksal so spielt befinden Allies Eltern das Noah nicht gut genug für sie ist (aus der Tatsache heraus das er nicht reich ist) und so kommt es wie es kommen muss – Beide verlieren den Kontakt nach ihrem gemeinsamen Sommer. Während Allie ihr Leben als Krankenschwester und Verlobte eines reichen Anwalts lebt, zieht Noah in den USA umher und landet schließlich im Krieg. Erst als sein Vater stirbt kehrt er in seine Heimat zurück und baut sich ein Haus und Leben auf. Doch niemals kann er Allie vergessen. Und ihr geht es nicht anders: Sie entschließt sich ihn zu besuchen. Ein Besuch mit verherrenden Folgen für ihr bisheriges Leben.
Die Geschichte von Allie und Noah ist wirklich schön, doch leider finde ich, ist es Sparks in diesem Werk nicht gelungen, dass zu transportieren was die Verfilmung transportiert. Alles wirkt abgehackt und nicht zu Ende gedacht. Ist man in einem Erzählstrang drinne, endet er schon wieder und so quälte ich mich eher durchs Buch, als das ich es genoss. Der Film gefällt mir weitaus besser und ich hoffe das nicht alle älteren Sparks‘ Bücher so sind wie dieses.

2sterne

Eckdaten:

heyne

bertelsmann

Kurzrezension: Jesus liebt mich

David Safier – Jesus liebt mich

Wenn Jesus wieder auf Erden wandelt kann das nur einen Grund haben – Die Apokalypse steht bevor. Als Marie das erkennt trifft sie eine Entscheidung: Sie möchte die Apokalypse verschieben und damit die Menschheit retten. Leichter gesagt als getan, denn Marie lebt alles andere als es sich Jesus wünscht.
David Safier erzählt hier eine Weltuntergangsgeschichte mal anders – Lustig, Fantasievoll und alles andere als beängstigend!
Gleich zu Beginn lernen wir Marie kennen – Eine Mitdreißigerin, die gerade eben ihren Mann am Altar hat stehen lassen. Vom Leben gebeutelt und von der Familie im Stich gelassen gefühlt, begegnet sie Joshuha und verliebt sich natürlich Hals über Kopf in ihn. Einge Anläufe braucht es bis es auch bei Marie klick macht – Der Messias steht vor ihr! Und dass das nichts Gutes heißen kann, wird auch der nicht ganz so bibelfesten Marie schnell klar. Doch trotzdem kann und will Marie sich nicht von Joshua fernhalten – Sie liebt ihn und zeigt ihm wie die Menschen leben. Sie möchte ihn überzeugen, dass die Menschen es wert sind weiterzuleben und nicht in der Hölle zu brennen oder einige wenige im Himmelreich zu leben. Außerdem ist da ja auch noch ihre Schwester Katta, die Jesus unbedingt von ihrem Tumor heilen muss!
Eine lustige, nette Geschichte für zwischendurch. Und nebenbei lernt man sogar ein wenig aus der Bibel! Besondere Highlights: George Clooney als Satan und Emma Thompson als Gott – Das kann nur gut sein!

4sterne

Eckdaten:

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Kurzrezension: Vergiss mich nicht

Tanya Michna – Vergiss mich nicht

Ja, schon wieder ein Krebs-Buch. Ja, schon wieder zwei Schwestern. Kennen wir das nicht schon? Ja und nein. Natürlich ist die Geschichte von zwei Schwesten, bei der eine unheilbar an Krebs erkrankt ist keine neue. Denoch hat mich die Geschichte von Asia und Lucy gepackt – Sie war etwas Neues.
Während Lucy endlich die Liebe ihres Lebens gefunden hat und ihre Hochzeit mit dem Mann ihrer Träume plant, erfährt Asia, dass ihr Krebs zurückgekehrt ist. Nichtsdestotrotz möchte sie kämpfen, möchte bei der Hochzeit ihrer Schwester dabei sein. Doch der Kampf ist härter und schlimmer als alles was sie bisher erlebt hat. Trotzdem versucht sie so gut es geht ihrer Schwester eine gute Brautjungfer zu sein. Sie versucht dennoch ihr Leben zu leben, ihren Job so gut es geht zu machen – Und findet auch noch einmal eine Liebe. Asia ist ein wirklich beeindruckender Mensch, von dem sich jeder noch mal eine Scheibe abschneiden kann.
Lucy hingegen wirkt nicht so stark. Sie ist die „dumme, kleine“ über die man sich alberne Familiengeschichten erzählt und über die man sich lustig macht. Immer mehr überkommt sie das Gefühl nicht ernst genommen zu werden und ihr zukünftiger Mann unterstüzt sie in diesem Gedanken ohne jeden Zweifel. Lucy reift zu einer ernstzunehmenden, reifen Frau heran und unterstützt ihre Schwester wo sie nur kann und beginnt trotzdem ihren Weg zu suchen, zu finden und ihn zu gehen.
Eine beeindruckende Geschichte über zwei so unterschiedliche Geschwister wie es sie nur geben kann. Zwei Schwestern, die versuchen über all die Probleme hinwegzusehen und zueinander zu stehen.
Mich hat das Buch, trotz der bekannten Story, dennoch überrascht und auserordentlich gut gefallen. Natürlich ist es traurig – Aber an anderen Stellen mindestens genauso hoffnungsvoll und schön – Eine gelungene Mischung, die zum Nachdenken anregt und einem noch einmal bewusst macht wie schnell das Leben doch vorbei sein kann – Aber es trotzdessen genießen kann. Sich nicht mein letzter Michna.

4sterne

Eckdaten:

heyne

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Kurzrezension 2 in 1: Gut gegen Nordwind // Alle sieben Wellen

Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind // Alle sieben Wellen

Es beginnt mit dem Senden einer Email an die falsche Mail-Adresse….

Mit der Kündigung ihres Zeitschriften-Abos ändert sich Emmi Rothners Leben. Anstatt dem Verlag der Zeitschrift zu schreiben landet die Email bei dem grade unfreiwillig Single-Gewordenen Leo Leike. Nach weiteren Fehl-Emails an Herrn Leike entwickelt sich mit der Zeit eine Email-Freundschaft zwischen den Beiden – Zunächst geht es um Belanglose Dinge, doch immer wieder und häufiger finden private und auch intime Details ihren Weg in die Emails. Es kommt wie es kommen muss – Ein angenehmes Gefühl breitet sich aus, das Warten auf die Email des jeweils Anderen wird zur wunderschönen Vorfreude. Schon schnell merkt der Leser das sich eine Spannung zwischen Emmi und Leo aufbaut, man merkt das beide wollen, doch von etwas zurück gehalten werden, was sie selbst nicht ganz verstehen. Auch verstehen können sie nicht, wie sich einander hingezogen fühlen, obwohl sie sich nicht kennen. Nicht Teil des Lebens des jeweils anderen sind.

Immer wieder reden sie von einem Treffen – Ein Treffen was nicht zu Stande kommt. Und dann ist Leo weg – In Boston. Und Emmi kann nur noch mit dem Systemmanager sprechen, der ihr sagt, dass die Emails nicht empfangen werden können…

… Es endet mit dem Finden der großen Liebe.

Achtung: Spoiler!

Leo ist wieder da. Und endlich kommt es zu einem Treffen. Ein Abschiedstreffen – Was natürlich kein Abschiedstreffen bleibt. Doch nicht nur das. Leo hat in Boston eine neue Liebe gefunden – Eine die nun auch nach Deutschland zieht. Man merkt deutlich das Emmi eifersüchtig ist – Doch worauf? Sie ist verheiratet, glücklich verheiratet. Bis zu dem Zeitpunkt in der Leo ihr gesteht, dass ihr Mann ihr Vertrauen Missbraucht hat. Ab da ändert sich alles. Auch bei Leo läuft alles nicht so wie er es plant. Nachdem er in einem spontanen Anflug von Ehrlichkeit seiner Freundin von Emmi erzählt hat bricht seine Beziehung mehr und mehr auseinander – Währenddessen scheinen Emmi und ihr Mann sich wieder näher zu kommen. Doch als Leo es endlich schafft Emmi seine Liebe zu gestehen bleibt ihr keine Wahl als auch endlich zu ihren Gefühlen zu stehen.

Beide Teile sind als Email-Form verfasst. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Ich persönlich finde es ganz angenehm, da man zu einem immer wieder nach einer Email aufhören kann und zum anderen finde ich es viel leichter und schneller zu lesen, als einen normalen Roman. Mir haben beiden Teile gut gefallen, nach dem ich den ersten beendet habe, hab ich mir sofort den zweiten geschnappt, weil ich wissen wollte wie es weitergeht! Band 2 hat mir immer noch sehr gut gefallen, aber nicht mehr so gut wie Band 1. Irgendwie fand ich die Charaktere in Band 2 etwas seltsam und unwirklich – Sie springen hin und her, können sich nicht entscheiden, man merkt das sie sich lieben und doch nicht zusammen sind obwohl sie es könnten. Im Ganzen fand ich beide Teile jedoch eine schöne Liebesgeschichte, in einer mal etwas anderen Form – Sehr erfrischend. 🙂

Eckdaten: